Elisabethinen in Graz
Stätten der Nächstenliebe

Landesrätin Juliane Bogner-Strauß (Mitte) besuchte kürzlich Konvent, Krankenhausleitung und Hospizteam der Elisabethinen.
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330 Jahre Elisabethinen in Graz. Festbroschüren über Seelsorge und Apotheke.

Am 19. Oktober 1690, also vor 330 Jahren, kamen auf Initiative von Gräfin Maria Theresia von Wagensperg drei Schwestern vom Orden der Elisabethinen aus Düren in Graz an. Es waren Sr. Maria Clara Haßin, Sr. Maria Josepha de Rupe (erste Oberin) und Sr. Maria Anna Vettweißin (erste Vikarin). Eine vierte Schwester, Elisabeth Vettweiß, war auf dem Weg nach Graz den Reisestrapazen erlegen.
Gründerin der Elisabethinen ist Mutter Apollonia Radermecher, die 1622 die Leitung des Armenspitals ihrer Heimatstadt Aachen übernahm. Der Orden widmet sich vor allem der Krankenpflege und Armenfürsorge und lebt nach der Regel für den dritten Orden des hl. Franziskus. Patronin ist die heilige Elisabeth von Thüringen, die auf ein Leben in adeligem Wohlstand verzichtet und den Armen gedient hatte.
Die Grazer Gründungsschwestern gaben trotz vorübergehender Probleme mit der Stifterin Wagensperg nicht auf. 1693 erfolgte der Stiftungsbrief, im Jahr darauf die Grundsteinlegung für Kloster und Krankenhaus.
Heute bilden zwölf Schwestern mit Sr. Bonaventura Holzmann als Generaloberin den Konvent in der Grazer Elisabethinergasse. Der Orden führt dort ein gemeinnütziges Akutkrankenhaus mit den Abteilungen Anästhesie, Chirurgie, HNO, Innere Medizin und Radiologie. Den Patientinnen und Patienten wird von Schwestern und einem Team auch seelsorgliche Begleitung angeboten. Im Betreuten Wohnen gibt es 14 barrierefreie Mietwohnungen für SeniorInnen. Im Hospiz St. Elisabeth werden Menschen in der letzten Lebensphase umfassend betreut. Im Vinzidorf-Hospiz in Graz-St. Leonhard wird dies für obdachlose Menschen geleistet. Ethik, Gesundheit und Spiritualität sind ständige Weiterbildungsthemen.
Zum Jubiläum sind die Broschüren „Begegnungen der Nächstenliebe“ über die Seelsorge und „Werkstatt der Nächstenliebe“ über die Apotheke der Elisabethinen erschienen.
www.elisabethinen.at

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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