RELIGIONS FOR FUTURE

Von rechts hockend: Pfarrer Wolfgang Schwarz, Teresa Schicho (Afro-Asiatisches Institut), Katharina Kaineder (Dreikönigsaktion) und ganz links Lukas Plöbst (MinistrantInnen- und Kinderpastoral). Von rechts stehend: Julia Führer (Katholische Jungschar), Daniela Felber (Stadtkirche Graz) und Andin Berisha mit drei KollegInnen von der Muslimischen Jugend Österreich – Steiermark.
  • Von rechts hockend: Pfarrer Wolfgang Schwarz, Teresa Schicho (Afro-Asiatisches Institut), Katharina Kaineder (Dreikönigsaktion) und ganz links Lukas Plöbst (MinistrantInnen- und Kinderpastoral). Von rechts stehend: Julia Führer (Katholische Jungschar), Daniela Felber (Stadtkirche Graz) und Andin Berisha mit drei KollegInnen von der Muslimischen Jugend Österreich – Steiermark.
  • Foto: Religions for Future
  • hochgeladen von Florian Heckel

Beim sechsten weltweiten Klimastreik am 25. September beteiligte sich in Graz eine interreligiöse und wetterfeste Truppe unter dem Banner Religions for Future, um Politik und Zivilgesellschaft zum ambitionierten Kampf gegen den Klimawandel aufzufordern – trotz Regen und unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen.
Wir lösen das Rätsel, wer sich hinter den Mund-Nasen-Schutzmasken verbirgt, gerne für Sie auf:
Von rechts hockend: Pfarrer Wolfgang Schwarz, Teresa Schicho (Afro-Asiatisches Institut), Katharina Kaineder (Dreikönigsaktion) und ganz links Lukas Plöbst (MinistrantInnen- und Kinderpastoral). Von rechts stehend: Julia Führer (Katholische Jungschar), Daniela Felber (Stadtkirche Graz) und Andin Berisha mit drei KollegInnen von der Muslimischen Jugend Österreich – Steiermark.

Eine gute Welt für unsere Kinder und Enkelkinder

Das Klima geht uns alle an. Kirchliche Vertreter und Gruppierungen bei Klimastreik dabei.

Auch Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen in Österreich beteiligten sich am weltweiten Klimastreik am Freitag, 25. September. Bei der Demonstration in Wien konnte man Jugendbischof Stephan Turnovszky antreffen, „weil mir der Schutz des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zum Ende, also auch des Lebens zukünftiger Generationen, ein einziges ganzheitliches Anliegen ist“. Auch Jesuitenpater Gerwin Komma ging auf die Straße und erinnerte an die Anregung des hl. Ignatius, beim Tagesrückblick für alles Gute zu danken, das Gott täglich schenke: „Wie sollte da Mutter Erde nicht vorkommen?!“
Der Wiener lutherische Superintendent Matthias Geist nahm am Klimastreik teil, um die jüngere Generation zu stärken und dafür eintreten, „dass wir alle auf eine gerechte und gute Zukunft hin leben können – auf einem Planeten, der in Gefahr ist“.

Auf die Politik in Österreich, in Europa und weltweit konsequent Druck ausüben, „dass hier etwas weitergeht“, sieht der evangelisch-reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld als wichtigen Beitrag. Denn es steigen nicht nur die Corona-Infektionszahlen, sondern auch die CO²–Emissionswerte. In Zeiten der Pandemie auf das Klima zu vergessen „wäre eine noch viel größere Katastrophe“.

„Dass uns der Klimawandel noch länger beschäftigen wird als andere gegenwärtige Krisen“, befürchtet der evangelisch-methodistische Superintendent Stefan Schröckenfuchs. Es muss jetzt gehandelt werden, „damit unsere Kinder und Enkelkinder in einer guten Welt leben können.“

Ein Jahr nach dem bislang größten weltweiten Klimastreik im September 2019 rief die Initiative „Fridays for Future“ neuerlich zu einer globalen Großdemonstration auf. In Österreich kam unter anderem die interreligiöse Gruppierung „Religions for Future“ – auch in Graz (siehe Foto oben) – diesem Aufruf nach, und Gläubige verschiedenster Religionen erhoben ihre Stimme für die Umwelt.

Katharina Grager

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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