Kirche Steiermark
Paulus in Weißkirchen
- Die DarstellerInnen des Salzburger Passions-singens begeisterten die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer in Weißkirchen.
- Foto: Freigaßner
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Salzburger Passionssingen beleuchtet Anfänge des Christentums.
Vollbesetzt mit BesucherInnen aus Nah und Fern war die Pfarrkirche von Weißkirchen am 12. April. Auf Initiative der neu gegründeten Weißkirchner Kulturfreunde (Nachfolgeverein des Apfelberger Adventsingens) wurde das Salzburger Passionssingen (eine Mischform aus Passionssingen und -spiel) – heuer mit dem Stück „Paulus“ von Josef Radauer – aufgeführt.
Im Zentrum des Spiels stehen die Apostel Paulus und Barnabas und die Entstehung des Neuen Testaments. Die Kreuzigung Jesu liegt bereits 20 Jahre zurück, die Evangelien sind noch nicht geschrieben. Paulus hat Jesus nie getroffen und wird trotzdem ein wichtiger Wegbereiter für „den neuen Weg“.
Die beiden Apostel Barnabas und Paulus waren einst gemeinsam unterwegs, doch sie entzweien sich an der Frage, wer denn zur Christengemeinde zählen kann. Vor seinem herannahenden Tod möchte Barnabas Paulus aber noch einmal sehen und sich mit ihm aussöhnen. Er bestärkt ihn, die neue christliche Religion in die ganze Welt zu tragen.
Das Passionsspiel erzählt von jener spannenden Zeit urchristlicher Gemeinden, wo Entscheidungen getroffen wurden, die die Bewegung um Jesus von Nazareth zu einer Weltreligion werden ließen. Das Spiel warf auch die Frage auf: Was wissen wir aus eigener persönlicher Erfahrung, was aus Erzählungen anderer?
Pfarrer Rudolf Rappel begrüßte die exzellenten MusikerInnen und SchauspielerInnen aus Salzburg und den Gesamtleiter
Josef Radauer. Als örtliche Gesangsformation trug der Kärntnerchor Judenburg unter der Leitung von Dominik Garber zum Gelingen bei.
Gerhard Freigaßner/Redaktion
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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