Kirche Steiermark
Offenes Herz - Offene Hände
- Die fünf neuen PastoralreferentInnen, die Bischof Wilhelm Krautwaschl (Bildmitte) am 28. September in ihren Dienst sendet: (v. l.) Matthias Singer, Markus Artinger, Renate Laller, Tobias Hirschmann und Daniel Pachner mit Johannes Schweighofer, Ausbildungsleiter im Zentrum für Theologiestudierende.
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Fünf neue PastoralreferentInnen werden am Sonntag, 28. September, um 15 Uhr im Grazer Dom von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl in ihren Dienst gesendet. Sie stellen sich vor:
Mag. Markus Artinger
Seelsorgeraum Südsteirisches Weinland
- Mag. Markus Artinger
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„Lobt Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in seiner mächtigen Feste.“
(Psalm 150)
Ich komme ursprünglich aus der Pfarre St. Magdalena bei Hartberg und habe nach der Pflichtschule die Lehre zum Einzelhandelskaufmann abgeschlossen. Nach dem Zivildienst war ich 15 Jahre im Lagerhaus Hartberg als Abteilungsleiter für Wein und Obstbau tätig. In meiner Heimatpfarre habe ich mich sehr als Organist, Mesner und Kommunionhelfer engagiert. Daher auch der Bibelspruch: „Lobt Gott in seinem Heiligtum …“. Als Kirchenmusiker war ich immer sehr bemüht, durch Orgelspiel und Gesang die Gottesdienste aufzuwerten.
Durch diese vielen schönen Erfahrungen in meiner Heimatpfarre habe ich mich dazu entschlossen, mit dem Theologiestudium in Graz zu beginnen, das ich 2023 abschließen konnte. Das pastorale Einführungsjahr durfte ich dann im Seelsorgeraum Kaiserwald absolvieren. Die Zeit dort war für mich sehr schön und fruchtbar, und ich konnte viele Erfahrungen in der Pastoral sammeln. Dafür bin ich dem gesamten Pastoralteam vom SR Kaiserwald sehr dankbar!
Mit 1. September bin ich nun für den Seelsorgeraum Südsteirisches Weinland mit seinen sieben Pfarren angestellt. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und auf viele Begegnungen.
Tobias Hirschmann, dipl. Pastoralreferent
Pfarre Graz-St. Vinzenz, SR Graz-Nordwest
- Tobias Hirschmann
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„... denn du kannst nicht im Voraus erkennen, was Erfolg haben wird, das eine oder das andere, oder ob sogar beide zugleich zu guten Ergebnissen führen.“
(Kohelet 11,6b)
Pfarre und Kirche sind etwas, was mich seit meiner Kindheit stets begleitet hat: ein Ort, an dem ich mich zu Hause fühle. Ein Ort, an dem ich Gott meine Freude und meine Sorgen anvertrauen kann. Ein Ort, an dem es sich lohnt, sich einzubringen. Ein Ort, an dem ich Menschen begegne. Dieses Geschenk der Heimat durfte ich immer wieder neu erleben, und ich empfinde tiefe Dankbarkeit für die Erfahrungen, die ich machen durfte.
Mein erster Ankerpunkt war die Pfarre Graz-Süd, in der ich aufgewachsen bin. Die beruflichen, aber auch die spirituellen Wege führten mich über das Stift Admont, die Katholische Jugend, eine Tischlerlehre in Graz, über die Pfarren Hausmannstätten, Hollenegg und nach einem Jahr Karenz schließlich nach Graz-St. Vinzenz und in den Seelsorgeraum Graz-Nordwest. Zu Hause bin ich auch bei meiner Familie mit meiner Frau und meinen zwei Kindern. Ich hoffe, in meiner Arbeit in den Pfarren ein bisschen von dem weitergeben zu können, was ich erleben durfte, und dass es uns gemeinsam gelingt, uns immer wieder neu einzulassen auf das Geschenk des Lebens.
Renate Laller, dipl. Pastoralreferentin
Seelsorgeraum Feldbach
- Renate Laller
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„Alle meine Quellen sind in dir.“
(Psalm 87,7)
Dieser Vers ist für mich mehr als ein Zitat – er ist mein innerer Kompass. Auf meinem persönlichen wie beruflichen Weg schenkt er mir Orientierung und Vertrauen. In Gott finde ich jene Kraft, Freude und Zuversicht, die mich erfüllt und trägt.
Ich bin verheiratet, Mutter von vier wunderbaren Kindern und lebe mit meiner Familie in Klöch. 2020 startete ich den Theologischen Fernkurs, den ich im Frühjahr 2023 abschloss. Anschließend folgte die zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung zur Pastoralreferentin in St. Pölten.
Die Kirche durfte ich schon früh als lebendigen Ort erfahren – als Jungscharbegleiterin, beim Sternsingen, im Pfarrgemeinderat und in vielen anderen Bereichen. Die Begegnung mit Menschen liegt mir am Herzen.
Seit sechs Jahren bin ich in den Pfarren Fehring und Hatzendorf tätig, seit zwei Jahren mit einem Dekret für den gesamten SR Feldbach. Mit Freude, Hingabe und dem Vertrauen darauf, dass alle meine Quellen in Gott liegen, blicke ich dankbar und hoffnungsvoll in die Zukunft.
Mag. Daniel Pachner
Katholische Hochschulgemeinde Graz
- Mag. Daniel Pachner
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„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“
(Matthäus 11,28)
Von Jugend an war mein Glaube von tiefer, persönlicher Auseinandersetzung geprägt, die mit der Bibel begann und sich dann fortsetzte in der Fülle und Vielfalt an Gebetspraktiken der katholischen Kirche. Besonders Teresa von Ávila und ihr Verständnis von Jesus als einem Freund, mit dem wir immer verbunden sind und der uns nie fern ist, hat mich sehr geprägt. Ich durfte das Gebet immer wieder als einen Ruheort erfahren, als Raum für eine persönliche Beziehung mit einem Gott, von dem wir glauben, dass er die Liebe ist.
Diese Erfahrung und Überzeugung möchte ich auch anderen in meinem pastoralen Tun vermitteln und Menschen dazu ermutigen, diesem „Gott [...] von Lebenden“ (Lk 20,38) nachzuspüren und nach ihm im Kontext ihres Lebens zu fragen.
Ursprünglich komme ich aus Bruck/Mur; jedoch fühle ich mich immer heimischer in Graz, seit ich vor beinahe 14 Jahren begonnen habe, hier Theologie zu studieren. Seit 2022 bin ich – mit einem Jahr Unterbrechung für ein Forschungsjahr an der Universität Graz – bei der Katholischen Hochschulgemeinde als Bildungsreferent beschäftigt.
Mag. Matthias Singer
Seelsorgeraum Hochschwab-Süd
- Mag. Matthias Singer
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„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sieh dich nicht ängstlich nach Hilfe um, denn ich bin dein Gott: Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe dir. Ich unterstütze dich, indem ich mit meiner siegreichen Hand Gerechtigkeit übe.“
(Jesaja 41,10)
Dieser Leitspruch macht deutlich, wie ich in meiner Beziehung zu Gott in meinem Leben stehe und wie ich daraus Kraft für mein Tun schöpfen kann.
Mein Name ist Singer Matthias, ich bin 34 Jahre alt und komme aus Oberösterreich. Ich bin ein Fan von Gott und Jesus, von härterer Musik (Metalmusik) und von Menschen. Die Konfrontation von Glauben und der härteren Musik gleicht mich aus und lässt mich nicht engstirnig werden im Hinblick auf meinen Glauben. Deshalb komme ich auch an den ungewöhnlichsten Orten, wie auf einem Festival oder in einem Pub, mit Menschen in Glaubensgespräche. Ich stehe in meinem Sein als gläubiger Christ dafür ein, dass alle Menschen eine Chance auf einen Platz in der Gemeinschaft Christi bekommen sollen und dass wir uns in Liebe, Respekt und Toleranz begegnen.
Ich lese gerne, löse mit Hingabe Kreuzworträtsel und bin sehr naturverbunden. Gegenüber Familie und Freunden bin ich sehr loyal und ich bin, wie man auch oben herauslesen kann, für Musik sehr zu begeistern, solange diese auch Ecken und Kanten hat.
◉ Sendungsfeier:
So., 28. September 2025, 15 Uhr, Dom zu Graz, mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Berufsgemeinschaft der Laien im pastoralen Dienst zu einer Agape in das Priesterseminar ein.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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