Weltkirche
Neuer, alter Provinzial
- Br. Helmut Rakowski leitet für drei weitere Jahre die Deutsche Kapuzinerprovinz.
- Foto: Emrich/Le
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Deutsche Kapuzinerprovinz. Br. Helmut Rakowski wiedergewählt.
Auf ihrem Provinzkapitel in Altötting in Oberbayern haben die Kapuziner der Deutschen Kapuzinerprovinz mit Klöstern in vier Ländern Br. Helmut Rakowski für weitere drei Jahre zum Provinzoberen gewählt.
„Wir haben gemeinsam in den letzten drei Jahren viele Dinge erfolgreich angepackt und uns als Vier-Länder-Provinz neu aufgestellt. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen: geschwisterlich, mutig und am Evangelium orientiert“, erklärte Rakowski in seinen Dankesworten an seine Mitbrüder. Seit 2018 lebt der 1962 geborene Mainzer wieder in Deutschland, im Kapuzinerkloster in München, wo er geistlicher Direktor der Katholischen Journalistenschule ifp und Provinzsekretär war. Viele Jahre war er auch als Seelsorger in den Bergen Süd-Mexikos tätig; über ein Jahrzehnt arbeitete er in Rom und im Vatikan in verschiedenen Positionen, u. a. im damaligen Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung.
Seit 2022 ist Br. Helmut Rakowski gewählter Provinzialminister der Deutschen Kapuzinerprovinz. Diese umfasst 17 Klöster der franziskanischen Ordensgemeinschaft in Deutschland, Westösterreich, Belgien und den Niederlanden. In Österreich gehören die Kapuziner-Gemeinschaften in Feldkirch, Irdning, Innsbruck und Salzburg als sogenannte „Delegation Tirol“ seit einer Neustrukturierung 2022 der Deutschen Kapuzinerprovinz mit Hauptsitz in München an. Die Klosterstandorte der Kapuziner in Wien, Wiener Neustadt, Klagenfurt, Leibnitz und Maria Fieberbründl in der Steiermark sind als „Delegation Wien“ Teil der Krakauer Kapuzinerprovinz.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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