Umfrage in den Pfarren
Musik beim Gottesdienst

Die Jugendchöre des Grazer Doms und der Grazer Stadtpfarrkirche nahmen um Christi Himmelfahrt am österreichischen Pueri-Cantores-Kongress in Salzburg teil. Dabei trafen sich insgesamt fünf Jugendchöre aus ganz Österreich und ein Chor aus Ungarn. Ein Highlight dieser Tage war das gemeinsame Konzert aller Chöre im Dom zu Salzburg, bei dem auch die Grazer Domkapellmeisterin Melissa Dermastia dirigierte. – Im Bild der Jugendchor der Grazer Stadtpfarre beim Stadtspaziergang mit seiner früheren Chorleiterin Andrea Fournier (rechts im Bild), die nun als Domkapellmeisterin in Salzburg engagiert ist. Pueri Cantores ist eine weltweite Vereinigung von katholischen Kinder- und Jugendchören.  | Foto: privat
  • Die Jugendchöre des Grazer Doms und der Grazer Stadtpfarrkirche nahmen um Christi Himmelfahrt am österreichischen Pueri-Cantores-Kongress in Salzburg teil. Dabei trafen sich insgesamt fünf Jugendchöre aus ganz Österreich und ein Chor aus Ungarn. Ein Highlight dieser Tage war das gemeinsame Konzert aller Chöre im Dom zu Salzburg, bei dem auch die Grazer Domkapellmeisterin Melissa Dermastia dirigierte. – Im Bild der Jugendchor der Grazer Stadtpfarre beim Stadtspaziergang mit seiner früheren Chorleiterin Andrea Fournier (rechts im Bild), die nun als Domkapellmeisterin in Salzburg engagiert ist. Pueri Cantores ist eine weltweite Vereinigung von katholischen Kinder- und Jugendchören.
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Wie sieht es mit der katholischen Kirchenmusik in Österreich aus?

Eine mittelalterliche Orgelinschrift lautet übersetzt: „Musik ist das Vorspiel des ewigen Lebens.“ Die Kirchenmusik ist somit schon lange ein zentraler Teil von Seelsorge und Liturgie unserer Pfarren. Die Österreichische Kirchenmusikkommission möchte nun die Situation und den Bedarf im Bereich der Kirchenmusik erheben, um die diözesanen Angebote zielgerichteter gestalten zu können.
Nicht zuletzt die vergangenen drei Jahre der Coronapandemie haben im Bereich der Kirchenchöre einiges verändert. Auch die Ausbildungssituationen haben sich im Verlauf der Jahrzehnte stark gewandelt. Dazu kommt die geänderte pastorale Situation: Je nach Diözese gibt es mittlerweile viele neue pastorale Strukturen: Pfarrverbände und Seelsorgeräume, Kirchgemeinden und Personalgemeinden – und das hat auch großen Einfluss auf die Möglichkeiten der Kirchenmusik.
In einer Befragung soll nun erhoben werden, wie viele Personen und Chöre es in den einzelnen Pfarren bzw. Diözesen gibt, die im Bereich der Kirchenmusik haupt-, neben- oder ehrenamtlich tätig sind: OrganistInnen und KantorInnen, ChorleiterInnen und KirchenmusikerInnen. Vor allem aber auch, in welcher Form sie für die Liturgie eingesetzt werden, wo es gute Erfahrungen gibt – und wo es auch Bedarf an Unterstützung oder Veränderung gibt.
Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Die Befragung soll von 5. bis 25. Juni durchgeführt und möglichst von jeder Pfarre ausgefüllt werden. Die Rohdaten verbleiben für ausschließlich wissenschaftliche Zwecke am Institut für Praktische Theologie der Theologischen Fakultät Wien.
Das Ziel ist es, einerseits den großen Reichtum und die Vielfalt der österreichischen Kirchenmusik zu erheben und sichtbar zu machen. Zugleich aber auch, zielgerichteter Angebote für Aus- und Weiterbildung wie auch zur Unterstützung kirchenmusikalischer Bedürfnisse in unterschiedlichen Regionen planen zu können.

Fragebogen an die Pfarren
Von 5. bis 25. Juni führt die Österreichische Kirchenmusikkommission mit dem Institut für Praktische Theologie der Uni Wien eine Umfrage zur Kirchenmusik durch. Jede Pfarre ist eingeladen, einen Fragebogen auszufüllen. In der Steiermark werden als Anreiz unter den teilnehmenden Pfarren 100 Noten und Behelfe aus dem Referat für Kirchenmusik verlost (Grazer Psalter, Psalmen in Jazz u. a.).

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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