Mit Blick auf das Gute

Frauenberg bei Leibnitz. Während in Zeltweg die 
„Airpower“ lief, gab es bei der Kolping-Dreiländerwallfahrt in der südsteirischen Wallfahrtskirche eine andere „Stärkung von oben“. | Foto: Salzger
  • Frauenberg bei Leibnitz. Während in Zeltweg die
    „Airpower“ lief, gab es bei der Kolping-Dreiländerwallfahrt in der südsteirischen Wallfahrtskirche eine andere „Stärkung von oben“.
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Kolping. Dreiländerwallfahrt nach Frauenberg bei Leibnitz.

In die Südsteiermark führte heuer am 3. September die Kolping-Dreiländerwallfahrt. Rund 230 Teilnehmende aus Slowenien, Kärnten und Oberösterreich sowie die Abordnungen der steirischen Kolpingsfamilien wurden von August Hericko (Vorsitzender Kolping Slowenien), Martin Werner Tripolt (Vorsitzender Kolping Kärnten) und Bundessekretär Engelmaier herzlich begrüßt. Den Festgottesdienst leitete Bischof Wilhelm Krautwaschl mit dem steirischen Landespräses Wolfgang Koschat, dem Kärntner Diözesanpräses Kurt Gatterer und weiteren Priestern. Musikalisch gestaltet wurde er von der Bauernkapelle Pilsbach aus Oberösterreich.

Das international verbreitete Kolpingwerk ist ein Verband von Menschen, die sich für sozial Schwächere und vor allem auch für junge Menschen einsetzen. Dies geschieht etwa in Kolpinghäusern (Wohnen und Begegnungsmöglichkeiten für Lehrlinge, Schüler und Studenten), verschiedenen sozialen Einrichtungen und in lokalen Kolpingsfamilien. Familie, Arbeit, Gesellschaft und Religion bilden die Säulen im Wirken des vom Kölner Priester und Sozialreformer Adolph Kolping (1813–1865) begründeten Werkes.

Auf Adolph Kolping berief sich Bischof Wilhelm Krautwaschl in seiner Predigt mit dem Zitat: „Die Menschen sind überhaupt nicht so schlecht, als man sie sich gern vormacht.“ In unserer Gesellschaft, so der Bischof, würden manche nur mehr über andere herziehen. In der Kirche würde oft über die „schlechte Welt“ gejammert.
Dem gegenüber brauchen die Menschen von den Christinnen und Christen den Geist des Evangeliums, der Halt und Orientierung gibt. „Werden Sie nicht müde, aus den Hallen der Kirchengebäude auszubrechen, um den Geist des Evangeliums und damit den Geist des seligen Adolph Kolping zu den Menschen zu bringen“, mitten hinein in ihr Fragen und Suchen, Hoffen und Leiden.

Nach der geistlichen Stärkung sorgten die Verantwortlichen des Diözesanverbandes Steiermark rund um Vorsitzenden Josef Pucher und Sekretär Stefan Salcher für Speis und Trank und somit für leibliche Stärkung im Landgasthaus Edler in Lebring.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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