Kirche Steiermark
Mahnmal als Ansporn zu Mehr Zivilcourage

Foto: Stadt Bruck

Am 7. April 1945 führte der größte der sogenannten „Todesmärsche“ in der Steiermark mit rund 6000 großteils ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern auch durch Bruck an der Mur. Der damalige Bestatter Emmerich Trummer ließ unter Todesgefahr mindestens dreizehn ermordeten jüdischen Zwangsarbeitern eine fürsorgliche Bestattung zuteilwerden. In einem privaten Totenbuch hielt er die Getöteten als „Israeliten“ handschriftlich fest. Ihre sterblichen Überreste konnten 1954 exhumiert und am Jüdischen Friedhof in Graz bestattet werden. Am 12. November wurde in Bruck neben der Volksschule Körnerstraße nun ein Mahnmal enthüllt. Unter den zahlreichen Anwesenden war auch der letzte lebende Sohn Emmerich Trummers, Peter Trummer, langjähriger Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät Graz.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ