Eine Welt
Kurzmeldungen aus Österreich und der Welt
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Am Rücken Flügel, in Händen eine Schriftrolle und ein Gesicht mit Zügen der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni: So präsentiert sich ein gemalter Engel in einer Seitenkapelle der römischen Kirche San Lorenzo in Lucina. Wer den Engel bei Restaurierungsarbeiten mit dem Gesicht der Vorsitzenden der postfaschistischen Partei „Fratelli d’Italia“ versehen hat, ist bislang nicht bekannt. Das Bistum Rom spricht in einer Stellungnahme von einer „Initiative des Dekorateurs“ und will die Angelegenheit nun prüfen.
Eintritt für Anblick
Rom bremst den Ansturm auf eines seiner bekanntesten Wahrzeichen: den Trevi-Brunnen (ital. „Fontana di Trevi“) auf der Piazza di Trevi vor dem Palazzo Poli. Das zwischen 1732 und 1762 geschaffene Meisterwerk des Barock gilt als einer der berühmtesten Brunnen der Welt und wird jährlich von 5,3 Mio. Menschen besucht. Seit 2. Februar kostet der Zugang zum Trevi-Brunnen zwei Euro – dafür gibt es freien Blick und Zeit für Fotos.
Olympischer Friede
Rechtzeitig vor dem Start der Olympischen Winterspiele am 6. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo rief der Papst zu einem olympischen Frieden auf. Leo XIV. appellierte an die Verantwortlichen, „konkrete Zeichen der Entspannung und des Dialogs zu setzen“. Zum dritten Mal finden die Olympischen Spiele in Italien statt – erstmals in der Geschichte fungieren zwei Städte als offizielle Gastgeber.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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