Friedensnobelpreis
Kampf gegen den Hunger

Dietmar Schreiner vom Welthaus Graz sieht diesen Friedensnobelpreis als Hoffnungszeichen gegen den Hunger.
  • Dietmar Schreiner vom Welthaus Graz sieht diesen Friedensnobelpreis als Hoffnungszeichen gegen den Hunger.
  • Foto: Welthaus
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Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen erhält heuer den Friedensnobelpreis.

„Gerade jetzt ist diese Auszeichnung für den Kampf gegen den Hunger extrem wichtig“, meint Dietmar Schreiner vom Welthaus der Diözese Graz-Seckau. Aktuell drohe die Corona-Pandemie die jahrzehntelangen Erfolge im Kampf gegen Armut und Hunger wieder zunichte zu machen, warnt Schreiner: „Laut einer UNO-Studie drohen hunderte Millionen Menschen durch die Covid-19-Krise zusätzlich in extreme Armut abzurutschen.“
Schreiner sieht die Auszeichnung als Signal, dass der Einsatz gegen den Welthunger positiv wahrgenommen wird. „Bei unserer Arbeit in Entwicklungsländern sehen wir immer wieder, dass Hunger ein riesiges Problem ist, von dem ganz besonders Minderheiten, Landlose und Kleinbauern betroffen sind.“ Schreiner verbindet mit der Auszeichnung die Hoffnung, „dass die internationale Staatengemeinschaft den UN-Aktionsplan ‚Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung‘ wie vereinbart umsetzt, um Armut und Hunger zu reduzieren“.
Das Welthaus ist eine Einrichtung der Katholischen Kirche Steiermark zur weltweiten Verwirklichung von Menschwürde und Gerechtigkeit und feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Es verbessert gemeinsam mit lokalen Organisationen die Situation von Menschen weltweit und setzt sich politisch wie gesellschaftlich für Benachteiligte ein.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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