Weltkirche
Hoffnung, Glaube, Liebe
- Bischöfin Richter (r.) freut sich mit Superintendentin Andrea Mattioli.
- Foto: epd/Uschmann
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Evangelische Kirche Kärnten-Osttirol. Feierliche Amtseinführung der neuen Superintendentin Andrea Mattioli.
Ihren Dienst als Superintendentin hatte Andrea Mattioli bereits am 1. Dezember 2025 angetreten. Durch Bischöfin Cornelia Richter feierlich in ihr Amt eingeführt wurde die 55-Jährige am 31. Jänner 2026.
Die Gemeinschaft der Gläubigen halte „die Hoffnung aufrecht, den Glauben lebendig, die Liebe wach“, sagte die neue Superintendentin in ihrer Predigt beim Festgottesdienst im Kärntner Zlan. In einer Zeit, „in der sich die Welt wieder aufzuspalten droht und in Ost und West unberechenbare Machthaber sitzen“, sei es dringend nötig, einzustehen „für unsere Werte, unser Zutrauen und unsere Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit“, sagte sie.
Frauen in der Kirche. In der Geschichte der Evangelischen Kirchen in Österreich ist Andrea Mattioli nach Gertraud Knoll (Burgenland) und Luise Müller (Salzburg-Tirol) die dritte Frau in diesem Leitungsamt. In ihrem Amt folgt sie auf den langjährigen Superintendenten Manfred Sauer, der in Pension gegangen ist.
Die neue Superintendentin, die als Deutsch-Italienerin in Württemberg aufgewachsen ist, war zunächst als Gemeindepfarrerin nördlich von Stuttgart tätig. Nach Jahren als Urlaubsseelsorgerin in Kärnten zog sie 2019 mit ihrem Mann und den drei Kindern in Österreichs südlichstes Bundesland und war bis zu ihrem Amtsantritt als Superintendentin als amtsführende Pfarrerin des Kärntner Pfarrgemeindeverbands Zlan-Ferndorf tätig.
Rund 41.000 Mitglieder in 33 Pfarrgemeinden umfasst die evangelische Superintendenz in Kärnten und Osttirol. An ihrer Spitze steht mit Andrea Mattioli erstmals eine Frau.
Quelle: epdÖ/kaernten.ORF.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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