Grazer Gasse erinnert an Pfarrer Pucher
- Foto: Stadt Graz/Fischer
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Die Heßgasse im Bezirk Lend, die besonders für das Wirken des verstorbenen „Armenpfarrers“ steht, heißt jetzt Wolfgang-Pucher-Gasse. Auf seine Initiative wurde die Gasse 1986 aus dem Stadtplan entfernt, da die Wohnadresse als Standort mehrerer Delogiertenhäuser zu einer sozialen Stigmatisierung ihrer BewohnerInnen beitrug. Am 22. April wurden die Straßenschilder in der Wolfgang-Pucher-Gasse in Anwesenheit von VertreterInnen der Stadt Graz und der VinziWerke enthüllt. Die Heßgasse stand symbolisch für großes Unrecht. „Was diese Wohngebäude heute repräsentieren – Gemeinschaft, Unterstützung, Integration, Multikulturalität – ist ein Ausdruck dessen, wie viel Pfarrer Pucher bewegen und zum Besseren wenden konnte“, lobte Thomas Ferk, Obmann der VinziWerke Österreich, das Wirken des „Armenpfarrers“.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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