Kirche Steiermark
Für den freien Sonntag

Der arbeitsfreie Sonntag sei ein „wertvoller Ruhepol in einer Zeit, die immer schneller wird“, betont Bischof Wilhelm Krautwaschl. Er schenke Raum für Begegnung, für Familie, für Glauben, gebe Kraft für die Woche und „für das, was unsere Seele stärkt“. | Foto: Allianz für den freien Sonntag
  • Der arbeitsfreie Sonntag sei ein „wertvoller Ruhepol in einer Zeit, die immer schneller wird“, betont Bischof Wilhelm Krautwaschl. Er schenke Raum für Begegnung, für Familie, für Glauben, gebe Kraft für die Woche und „für das, was unsere Seele stärkt“.
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Neue Unterrichtsmaterialien für mittlere und höhere Schulen.

Anlässlich des Internationalen Tages des arbeitsfreien Sonntags macht der Fonds für Arbeit und Bildung (FFAB) der Diözese Graz-Seckau auf die gesellschaftliche, kulturelle und soziale Bedeutung des freien Sonntags aufmerksam. Um insbesondere junge Menschen für den Wert dieses gemeinsamen Ruhetages zu sensibilisieren, stellt der FFAB neue, pädagogisch abgestimmte Unterrichtsmaterialien für AHS, BHS und Berufsschulen zur Verfügung.

In Österreich ist der Sonntag gemäß Arbeitsruhegesetz grundsätzlich arbeitsfrei. Es gibt zahlreiche Ausnahmen, wie etwa für unabdingbare Arbeiten bei Polizei oder in der Gesundheitsversorgung, aber auch in Gastronomie oder bei Veranstaltungen. Vorstöße – wie jüngst in der Paketzustellung an Sonntagen – sorgen dafür, dass der arbeitsfreie Sonntag regelmäßig Gegenstand öffentlicher Debatten ist. Immer wieder wird auch die Frage diskutiert, ob der Handel sonntags öffnen sollte.

Eine aktuelle Studie der Universität Linz zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen: Jüngere Menschen sehen den Sonntag zunehmend als Gelegenheit für entspanntes Einkaufen. Ältere Generationen betrachten geschlossene Geschäfte als kulturellen Bestandteil des österreichischen Wochenrhythmus.

Für Lehrpersonen: Der Fonds für Arbeit und Bildung hat Stundenbilder entwickelt, die
PädagogInnen unterstützen sollen, das Thema „freier Sonntag“ zeitgemäß und lebensnah zu vermitteln. Sie richten sich an AHS, BHS und an Berufsschulen.
Kontakt: bernhard.schwarzenegger@graz-seckau.at oder Tel. 0676/8742 2422.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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