Abschied
Fruchtbare Arbeit in Pfarren
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Am 8. September starb im hohen Alter von 99 Jahren Sr. Maria Franziska Meyer von den Kreuzschwestern.
Sr. Maria Franziska, getauft auf den Namen Hildegard, stammte aus St. Andrä im Lavanttal in Kärnten. Im Alter von 24 Jahren trat sie bei den Kreuzschwestern in Graz als Kandidatin ein. Zur Ordensausbildung kam sie ins Mutterhaus nach Ingenbohl in der Schweiz. Ihr erster Einsatz als Kreuzschwester galt den jungen Menschen im Sanatorium Klagenfurt, danach den Krankenpflegevorschülerinnen der Theresienschwestern in Graz. Selbst diplomierte sie 1961 an der Allgemeinen Krankenpflegeschule des Landes Steiermark. Als Postulatsleiterin im Provinzhaus Graz unterstützte sie acht Jahre lang Kandidatinnen in ihrer Berufsvorbereitung.
1972 suchten Bischof Johann Weber und Generalvikar Leopold Städtler nach Schwestern für Pfarren ohne Priester am Ort. Mit großer Begeisterung wagten Sr. M. Franziska und Sr. Herlinde dieses Pionierprojekt. Nach einem Jahr harter Arbeit und betendem Durchhalten folgten 21 Jahre fruchtbarer Pfarrarbeit an verschiedenen Orten.
1993 verließ Sr. Maria Franziska Selzthal. Weitere Stationen waren Graz und Feldkirchen in Kärnten sowie Rein. Die letzten zwei Jahre lebte sie in Graz in der Gemeinschaft St. Theresia. Vom Rollstuhl aus verfolgte sie mit Interesse das Tagesgeschehen. Die Verstorbene ist auf dem Friedhof in Graz-St. Leonhard beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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