Kirche Steiermark
Frische Ideen
- Bischof Wilhelm Krautwaschl und die Wiener Schulamtsleiterin Andrea Pinz be-glückwünschen Caroline Uran (17) von der BHAK Hartberg. Mit ihrem Text „Das Kreuz, das ich trage“ erreichte sie bei Theolympia 2024/2025 den
1. Platz in der Kategorie „Essay“. - Foto: ED Wien/Schönlaub
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In ihrem Essay beschreibt die Siegerin das Spannungsfeld zwischen den Forderungen der Politik und den Werten ihres Glaubens.
Unter dem Titel „Unheilige Allianz oder heilige Pflicht“ haben SchülerInnen im katholischen Religionsunterricht bei der THEOLYMPIA 2024/2025 insgesamt 343 Essays und Fotoarbeiten zum Thema Religion und Politik eingereicht.
Nach Beurteilungen in den Diözesen und der Bundesjury wurden die Siegerinnen und Sieger der fünften Religions-Olympiade verkündet und kürzlich im Festsaal des Erzbischöflichen Palais in Wien geehrt.
Gesellschaftspolitisches Engagement
Andrea Pinz, Schulamtsleiterin der Erzdiözese Wien und geschäftsführende Vorsitzende der „Konferenz der SchulamtsleiterInnen“ (SALK), ermutigte Christinnen und Christen in ihrer Festansprache zum politischen und gesellschaftspolitischen Engagement: „Es gehört zum Wesen des Christentums, sich sozial zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. In den nächsten Jahren wird das Gesicht von Welt und Gesellschaft wesentlich vom politischen Geschick und Tun der jungen Generation abhängen.“
Siegerin im Essaywettbewerb ist die Steirerin Caroline Uran (17) von der BHAK Hartberg mit ihrem Text „Das Kreuz, das ich trage“. Ausgehend von ihren Gedanken bei ihrer ersten Landtagswahl beschreibt sie darin das Spannungsfeld zwischen den Forderungen der Politik und den Werten ihres Glaubens wie Mitgefühl, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie wünscht sich von der Kirche mehr Unterstützung auch beim Wählen, ohne sich dabei an eine Partei zu binden.
Im Fotowettbewerb setzte sich Julia Leveleki (17) vom BG/BRG Ried im Innkreis (Diözese Linz) durch. Ihre Arbeit „Zerrissen“ greift Fragen nach politischer bzw. religiöser Motivation auf und zeigt die Zerrissenheit junger Menschen, die Wählen nicht als Wahlmöglichkeit erleben, sondern als Zwang.
Wilhelm Krautwaschl, Referatsbischof für Schule und Bildung, überreichte gemeinsam mit Andrea Pinz die Preise und bedankte sich bei den Teilnehmenden des Wettbewerbs. Ihre „bedeutsamen Gedanken“ sieht der Bischof als Auftrag an die Kirche, und er unterstreicht: „Dies sind Botschaften, die wir als Kirche wahrzunehmen haben.“
◉ Info: theolympia.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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