St. Stefan ob Leoben - 900-Jahr-Jubiläum
Eine junggebliebene Pfarre

Empfang des Bischofs durch die sangesfreudigen Schulkinder. 
Das Erntedankfest am 6. September wurde für die Pfarre St. Stefan ob Leoben heuer zum großen Erntedank für 900 Jahre kirchliches Leben.
  • Empfang des Bischofs durch die sangesfreudigen Schulkinder.
    Das Erntedankfest am 6. September wurde für die Pfarre St. Stefan ob Leoben heuer zum großen Erntedank für 900 Jahre kirchliches Leben.
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St. Stefan ob Leoben.
900-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche beim Erntedankfest.

„Du hast uns unseren Bischof geschenkt“ –
mit diesem Lied begrüßten am 6. September die Kinder mit den Religionslehrerinnen Karin Puntigam und Susanne Springer Bischof Wilhelm Krautwaschl zum 900-Jahr-Jubiläum der Pfarre St. Stefan ob Leoben.
Mit ihnen feierten viele PfarrbewohnerInnen, der Musikverein St. Stefan/Kaisersberg, die Ortsmusik Lobming, die Feuerwehr, der Kameradschaftsbund und eine Abordnung des Knappenvereines Kaisersberg die Segnung der Erntekrone und den Jubiläumsgottesdienst in der Kirche. Die musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor, den Chor „Primavera“ und Ensembles der Blasmusik tat gerade in Zeiten von Abstand und Masken vielen sehr wohl.
In der Predigt konstatierte der Bischof den St. Stefanern trotz der langen Geschichte ein jugendliches Aussehen und rief dazu auf, weiterhin lebendige Bausteine der Liebe zu sein an den Orten, wo sich das Leben ereignet. Kirche sei wesentlich dort, wo zwei oder drei versammelt sind, weil Jesus als der Auferstandene bei ihnen ist.
Vor dem Tedeum erhielt Festobmann und Chorleiter Heribert Gross von Bischof Krautwaschl und Pfarrer Martin Schönberger eine Dankesurkunde für „über 50 Jahre“ aktivstes Mitwirken im Kirchenchor.
Bürgermeister Ronald Schlager überreichte mit einer Abordnung des Gemeinderates eine außergewöhnlich kunstvolle große Torte zum 900-Jahr-Jubiläum, die anschließend an alle verteilt wurde.
Das traditionelle – mit sehr viel Herzblut und prächtiger Dekoration gestaltete – Pfarrfest wurde coronabedingt heuer nur als Agape begangen, aber das tat den Gesprächen und dem Miteinander keinen Abbruch. Und die Pfarrgemeinde hofft auf viele weitere Jahrhunderte, in denen die Kraft des Glaubens und das christliche Miteinander durch alle Stürme des Lebens tragen und Anlässe zum Feiern bieten.
Aus der Zeit um 1120 gibt es die ersten Nachrichten von einer Kirche im Raum des heutigen St. Stefan. Die Pfarre zeichnet sich durch die Zusammenarbeit vieler aus.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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