Kirche Steiermark
Doppelt gesegnet

Foto: KNA/Oppitz (2021)

Gläubige erhalten gerade vielerorts den „Blasius-Segen“ – in der röm.-kath. Kirche am 3. Februar oder schon tags zuvor, in der orthodoxen Kirche am 11. Februar. Sein Namensgeber, Bischof Blasius von Sebaste († 316), rettete der Legende nach ein Kind, das an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Beim Blasius-Segen halten Priester oder Diakon meist zwei einzelne, in Form des Andreaskreuzes schräg angeordnete, brennende Kerzen vor Gesicht und Hals und sprechen über jedem und jeder Gläubigen die Worte „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen“. Beim Segen einfacher handzuhaben sind gedrehte Kerzen – wie die in Köln eigens für den Blasiussegen hergestellten (Bild).

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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