Kirche Österreich
Digitale Kirche
- Kirche ist längst auch digital, und verantwortungsvoller Medien-Umgang ist wichtig.
- Foto: Beier
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Katholische „InfluencerInnen“ trafen sich zur Vernetzung in Linz.
Insbesondere auf TikTok habe sie im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg ihrer Followerzahlen verzeichnet, berichtet Sr. Ida Vorel von ihren Erfahrungen als Ordensfrau auf Social-Media-Plattformen. Die Franziskanerin war, gemeinsam mit etwa 30 weiteren sogenannten „InfluencerInnen“, am 28. Februar zum ersten bundesweiten Vernetzungstreffen „Digitale Kirche in Österreich“ nach Linz gekommen.
Ziel des Treffens war es, im Rahmen des Aufbaus einer „Digitalen Kirche Österreich“ zentrale Akteurinnen und Akteure kirchlicher Social-Media-Arbeit zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und inhaltliche Unterstützung anzubieten.
Glauben, Leben, echte Menschen. „Die Menschen sind interessiert, was wir glauben“, erzählte Sr. Ida Vorel. Grundlegende Begriffe des Glaubens können nicht vorausgesetzt werden; viele Anfragen zielten auf einfache und verständliche Erklärungen. Ganz allgemein sei eine große Neugier auf Fragen zu Glauben, Kirche und Ordensleben zu beobachten. „Es geht um Glauben und Leben gleichzeitig“, so die Ordensfrau.
Mit wachsender Reichweite steige aber auch die Verantwortung für Themenwahl und Tonalität, betonte Sr. Vorel. Sie selbst veröffentliche neben geistlichen Inhalten auch regelmäßig Beiträge zu gesellschaftspolitischen Themen, darunter etwa zur Prävention von Gewalt gegen Frauen.
Neben VertreterInnen aus Pastoraltheologie und diözesanen Innovationsbereichen nahm auch Bischof Wilhelm Krautwaschl, Vorsitzender des Medienreferats der Bischofskonferenz, an diesem ersten bundesweiten Vernetzungstreffen teil. Eine Fortsetzung ist geplant.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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