Bewährtes Miteinander

In Leoben, hier vor der Stadtpfarrkirche St. Xaver, trafen sich Domkapitulare (Kanoniker) aus vier Diözesen, die zur Salzburger Kirchenprovinz gehör(t)en. Vorne in Bildmitte der ehemalige Generalvikar und Dompropst Leopold Städtler und Dompropst Heinrich Schnuderl. | Foto: Burkard
  • In Leoben, hier vor der Stadtpfarrkirche St. Xaver, trafen sich Domkapitulare (Kanoniker) aus vier Diözesen, die zur Salzburger Kirchenprovinz gehör(t)en. Vorne in Bildmitte der ehemalige Generalvikar und Dompropst Leopold Städtler und Dompropst Heinrich Schnuderl.
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Begegnung der Domkapitel aus vier Diözesen in Leoben.

Seit vielen Jahren treffen sich regelmäßig die Domkapitel aus Diözesen, die zur Salzburger Metropolie (Kirchenprovinz) gehören oder gehört haben. Die Anregung dazu ging 1978 vom damaligen Abt von St. Lambrecht Maximilian Aichern aus, dem späteren Bischof von Linz. Die Treffen finden wechselweise in den beteiligten Diözesen statt.
Diesmal war die Steiermark Gastgeberin für das Konveniat der Kanoniker. In Leoben, das im 19. Jahrhundert für einige Jahrzehnte Bischofssitz einer eigenen obersteirischen Diözese gewesen war, trafen sich 31 Domherrn aus Salzburg, Graz-Seckau, Gurk und Maribor, um die Gelegenheit zur Begegnung und zum seelsorglichen Erfahrungsaustausch zu nutzen.
Mit dem Leobener Stadtpfarrer Msgr. Markus Plöbst wurden die Kirchen von St. Xaver, Donawitz, Hinterberg und Göß besucht. Göß war die Bischofskirche der kurzzeitigen Diözese Leoben gewesen, die nur einen eigenen Bischof gehabt hatte, dann vom Bischof von Seckau in Graz mitbetreut und schließlich 1859 mit der Diözese Seckau vereinigt wurde.
Die heutige Erzdiözese Maribor ist zum Teil die Nachfolgerin der früheren Diözese Lavant, die von Salzburg gegründet worden war und deren Bischofssitz sich lange Zeit in St. Andrä im Lavanttal befand.
Nach einer coronabedingten Pause freuten sich die Kanoniker über die Möglichkeit, einander kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. 13 Kanoniker aus Graz-Seckau, zehn aus Salzburg, drei aus Gurk und fünf aus Maribor hatten sich versammelt.
Das Domkapitel ist ein Priesterkollegium, verbunden durch das gemeinsame Chorgebet, das bei den feierlichen Gottesdiensten des Bischofs mitwirkt wie auch in seiner Vertretung in der Diözese und in wichtigen, vor allem wirtschaftlichen Angelegenheiten.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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