Weltkirche
Bei Tawadros II.
- Botschafter Georg Pöstinger (l.) und Dekan Dietmar Winkler (r.) übergeben die Armenbibel an Papst Tawadros II. (Mitte).
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Eine Abordnung aus Salzburg besuchte im Rahmen einer Studienreise das Oberhaupt der koptischen Kirche.
Der koptische Papst Tawadros II. hat eine Salzburger Gruppe aus Universität, Stiftung Pro Oriente und Erzdiözese im ägyptischen Wady El Natrun im Zeichen ökumenischer Gespräche empfangen. Die Begegnung am 25. Mai war Höhepunkt einer mehrtägigen Studienreise, geleitet vom Ostkirchenexperten Prof. Dietmar Winkler.
Papst Tawadros benannte im Gespräch vier konkrete Schritte als Basis für gelingende Ökumene: „Es geht darum, eine Beziehung durch Austausch und Besuche aufzubauen, die anderen Kirchen zu studieren, dem theologischen Dialog Zeit zu geben und das gemeinsame Gebet um Einheit zu vertiefen. Wenn wir diese vier Schritte beherzigen, gelangen wir zum Zentrum: Jesus Christus.“
Begleitet wurde die Studiengruppe bei ihrer päpstlichen Privataudienz von Botschafter Georg Pöstinger. Österreichs Repräsentant in Ägypten unterstrich den Wert des ökumenischen Zusammentreffens und sagte: „Dialog ist der einzige Weg einer lösungsorientierten Begegnung.“
„Daher ist unser Ansatz, die koptische Tradition und das ägyptische Mönchstum in ihrer Geschichte, Archäologie und ganz konkreten Gegenwart kennenzulernen. Die persönliche Begegnung und das Gespräch mit Mönchen, Geistlichen und Gläubigen können durch nichts ersetzt werden“, betonte Winkler, Dekan der Salzburger Theologischen Fakultät. Er brachte als Gastgeschenk für das Oberhaupt der koptischen Kirche ein Faksimile der Salzburger Armenbibel. Die Exkursion ging mit dem Besuch der Mönchsklöster St. Paulus und St. Antonius am Roten Meer zu Ende.
Quelle: kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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