Rückblick
Bibelfestwoche

In der Voitsberger Josefskirche konnten Besucher aus der biblischen Hausapotheke Kraft schöpfen.
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Vergelt’s Gott!

Der Dreischritt „Bibel hören. lesen. leben.“ gab den drei Jahren der Bibel den Rahmen. In der Bibel-Festwoche zum Abschluss der Bibeljahre haben zahlreiche Bibel-Interessierte dieses Motto entfaltet.
Bibel hören. Auf das Wort Gottes hinhören steht noch vor dem Sprechen darüber. Es ist kein oberflächliches Hören gemeint, sondern eine Haltung, sich dem Wort und dadurch Gott selbst zu öffnen. Ganzheitliches Hören wurde in liturgischen Feiern, Konzerten oder Theater-Aufführungen möglich.
Bibel lesen. Der umfassende Sinn der biblischen Botschaft erschließt sich oft erst durch diskursive, konzentrierte oder kontemplative Hinwendung. Durch gemeinsames Bibellesen, den Austausch darüber, Vorträge oder Bibliologe konnte tieferes Verständnis für Gottes erlösende Gegenwart wachsen.
Bibel leben. Die Hl. Schrift möchte Gottes Mitgehen mit den Menschen und seiner ganzen Schöpfung vermitteln. Mit allen Sinnen, beim Biblisch-Kochen, Kirchenführungen, Bibelwanderungen oder -ausstellungen wurden Räume für Gottesbegegnung geschaffen.
Ein VERGELT´S GOTT allen, die auf vielfältige Weise dem menschlichen Suchen neue Horizonte eröffnet haben. Auch wenn die Jahre der Bibel zu Ende sind, die Einladung zum „Bibel hören. lesen. leben.“ bleibt.

Inge Lang, Glaube & Verkündigung

Schätze aus der Bibel

Voitsberg. Viele bunte Initiativen zur Bibel-Festwoche.

Viele Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche haben sich in den letzten Monaten ganz bewusst Zeit für das Wort Gottes genommen. Sie haben Bibel-Texte abgeschrieben und kreativ gestaltet. So entstand Schritt für Schritt eine Gemeindebibel – ein bleibendes Geschenk der Bibel-Festwoche – und wird uns im kommenden Lesejahr begleiten.
Die Geschichte der Schöpfung konnten die Kinder in der Josefskirche in elf Stationen lesen, sehen und mit allen Sinnen erleben: sich mit verbundenen Augen durch die Kirche führen lassen, um die Finsternis zu erfahren; ein Licht anzünden für alles, was im Leben Licht und Sonne darstellt; eine Schatzkiste basteln und Gott danken für seine kostbare und großartige Schöpfung, die es wie einen Schatz zu hüten gilt.
Schülerinnen und Schüler aus dem Seelsorgeraum Voitsberg haben sich Gedanken zu Texten aus der Bibel gemacht, die Schöpfung genauer unter die Lupe genommen, in den großen Weiten der Heiligen Schrift nach Mutworten geforscht. Die kreativen Bibelwerke wurden in den teilnehmenden Geschäften in Voitsberg und Köflach präsentiert.
Beim Herbstfest der Pfarre am 25. September konnten die Kinder die Geschichte vom barmherzigen Vater nicht nur hören, sondern auch genau beobachten, begleiten und mitmachen. Mit selbstgemachten biblischen Figuren wurde die Geschichte nachgespielt und somit zum besonderen Erlebnis für die Kleinen. Nach Spaß und Spiel und Kreativität durften sie sich noch ein Bibel-Bilderbuch „pflücken“ und mit nach Hause nehmen.
Ein besonderer Ohrenschmaus war das Orgelkonzert am Freitag, 1. Oktober. „Biblische Klänge“ haben die Michaelskirche mit Orgel- und Vokalmusik der Romantik erfüllt. Das Vokalensemble mit Heide-Marie Reif, Klára Goda und Martin Berger sowie die OrganistInnen Miriam Rapp und Martin Berger haben den Besucherinnen und Besuchern einen genussvollen Abend bereitet.

Sabine Frei

Feiern wie damals!

Das Kinderfest in der Pfarre Puch bei Weiz begeisterte viele Kinder und BegleiterInnen.

Wie feierten Jesus, Mirjam und all die anderen Menschen in der Bibel damals? Im Rahmen von sechs Stationen konnten die Kinder die Bibel ganz nach dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“ spielerisch erleben und mit allen Sinnen erfahren. Ungesäuertes Brot, wie es für das Pessachfest zubereitet wird und auch Jesus beim Letzten Abendmahl gegessen hat, wurde von den Kindern gebacken und gleich probiert. Bei einem kleinen Experiment rund um die Hochzeit von Kana wurde mit Hilfe von Rotkohlsaft der pH-Wert von Flüssigkeiten gemessen, und bei der Station „Der verlorene Sohn“ schrieben die Kinder selbst Fürbitten. Bei der Feuerwehr konnten sich die Kinder, wie in der Geschichte „Die Heilung des Gelähmten“, mit einer Trage (im Bild vor dem Altar zu sehen) von oben herunterlassen und gegenseitig transportieren. Beim Musikerheim lernten die Kinder passend zu „Mirjam und der Auszug aus Ägypten“ Instrumente kennen und studierten ein Body-Percussion-Lied ein. Passend zur Landung der Arche Noah wurden bei der Baumschule Pflanzen und Bäume gepflanzt.
Abgeschlossen wurde das Bibelfest mit einem Gottesdienst mit Bischof Wilhelm Krautwaschl. Zum Evangelium hörten die Kinder die Heilung des Gelähmten in einfacher Sprache. Der Bischof erzählte den Kindern, dass auch er stets versucht, so zu handeln, wie Jesus es uns gelehrt hat. Die Bibel sei für ihn ein Ratgeber in allen Lebenslagen.

Musikalisches
Tröstende Psalmvertonungen der frühbarocken Komponisten Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz standen im Zentrum des zu Gunsten von Caritas und Diakonie veranstalteten Benefizkonzertes in der St.-Andrä-Kirche in Graz. Die im Psalm 126 formulierte Heilsverheißung „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten“ war ein Ankerpunkt ihres Komponierens. Die SängerInnen und Instrumentalisten unter der Leitung von Kirchenmusikreferent Michael Schadler brachten diese musikalische Hoffnungsbotschaft auf berührende Weise zum Ausdruck. Eine bereichernde Ergänzung erfuhr die Musik durch die von Superintendent Wolfgang Rehner und Bischof Wilhelm Krautwaschl gelesenen Texte von Hilde Domin, Teresa von Avila und Martin Gutl.

Die „Lange Nacht der Bibel“ in Ilz wurde mit einem liebevoll gestalteten Familiengottesdienst eröffnet. Danach konnten ausdrucksstark von Kindern gestaltete Kunstwerke zu biblischen Szenen bestaunt und Steckerlbrot gebraten werden. Unter den Gitarrenklängen von SchülerInnen der Musikschule Ilz interpretierten anschließend Frauen und Männer des Pfarrverbandes ihre „Lieblingsbibelstelle“. Nach einer Kirchenführung mit Pfarrer Peter Rosenberger zu Wandmalereien biblischen Inhalts wurde die „Lange Nacht der Bibel“ mit einer zweistündigen Lesung aus dem Matthäusevangelium, dem Segen und der Gewissheit, dass Jesus bei uns ist – alle Tage bis ans Ende der Welt (vgl. Mt 28,20) – abgeschlossen.

Am Papst-Franziskus-Pilgerweg von der Basilika Mariatrost zur Basilika am Weizberg war eine bunt gemischte Pilgergruppe zwischen sieben und achtzig Jahren unterwegs. Bei den einzelnen Stationen konnten sich alle aktiv einbringen. Am Ziel glücklich und zufrieden, aber müde angekommen, wurden „Sorgensteine“ vor Maria abgelegt

Weitere Fotos und Berichte finden Sie unter:
www.katholische-kirche-steiermark.at/bibelfestwoche

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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