Sozialen Frieden sichern

Die Caritas hofft auf ein Sozialhilfegesetz, dass Armutsbetroffene nicht weiter in Bedrängnis bringt. Bild: Im Marienstüberl
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Caritas Steiermark zu Sozialunterstützungsgesetz: Armut verhindern.

Zum neuen Sozialunterstützungsgesetz der Steiermärkischen Landesregierung betont die Caritas Steiermark nochmals das Ziel der Sozialgesetzgebung: „Gerade jetzt, in einer großen Gesundheitskrise und vor einer womöglich langfristigen wirtschaftlichen Krise, brauchen wir eine wirksame, krisenfeste soziale Unterstützung“, so Caritasdirektor Herbert Beiglböck.
Die Caritas hofft, dass sich die Landesregierung auf der Bundesebene für eine entsprechende Überarbeitung des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes als Grundlage für eine echte Erneuerung des Mindestsicherungsgedankens stark macht. Denn die dort festgelegten Regelungen zur Wohn-
unterstützung könnten eine Armutsfalle sein. Im Steiermärkischen Sozialunterstützungsgesetz, das vom Landtag beschlossen worden ist, sieht die Caritas einige ihrer Anregungen zum Entwurf aufgenommen. Dennoch fürchtet die Hilfsorganisation eine Zunahme prekärer Situationen bei Menschen, die bereits jetzt zu kämpfen haben, ihren Alltag zu bewältigen. Verschärfungen treffen nach Ansicht der Caritas gerade jene, die ohnehin starke Belastungen tragen, etwa durch beengte Wohnverhältnisse, große Kinderzahl oder Krankheiten. Direktor Beiglböck spricht vom „letzten sozialen Auffangnetz“. Wenn hier gute Lösungen gefunden werden, kann es gelingen, Armut zu verhindern und sozialen Frieden zu sichern.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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