Familie
Neues wagen
- Frauen und Männer wurden in Rumänien zu LIMA-Trainerinnen und -Trainern ausgebildet.
- Foto: Pfemeter
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Eine Ausbildung für mehr Lebensqualität.
Dieser eine Tag im Jahr, wo Neues entsteht, wo wir unsere Liste mit Aufgaben abschließen und neue Wege eingeschlagen werden. Ein Tag, an dem wir zurückblicken und neue Schubladen öffnen. Ein Abschnitt, bei dem viel Engagement auf Professionalität trifft. Momente, wo Ideen-Feuer entfacht werden und stolze neue Trainerinnen und Trainer in die Welt hinausgehen, um weitere Spuren zu hinterlassen für mehr Lebensqualität im Alter …
Das Ende einer Ausbildung ist immer auch ein Startschuss zu etwas Neuem. Das erleben wir jedes Jahr beim Abschluss des LIMA-Lehrganges. LIMA steht für Lebensqualität im Alter und ist ein aktives Trainingsprogramm für Seniorinnen und Senioren zur Gesundheitsprävention, das soziale Teilhabe und Selbstwirksamkeit fördert. 2025 durften nicht nur zehn Teilnehmende bei uns in der Steiermark die Ausbildung zur LIMA-Trainerin bzw. zum LIMA-Trainer abschließen. Dank einer Kooperation mit dem Osthilfefonds konnten zwei langjährige Ausbildungsreferentinnen und LIMA-Trainerinnen fast 30 Teilnehmenden in Rumänien das LIMA-Programm näherbringen. Davon berichtet LIMA-Trainerin Dagmar Poppernitsch.
Über Staats- und Sprachgrenzen hinweg waren das Engagement, das Herzblut und die Aufbruchstimmung zu etwas Neuem zu spüren.Bettina Schalk Fachreferentin für intergenerative Bildung und Senior:innenbildung beim
Katholischen Bildungswerk Steiermark
Nachgedacht
LIMA in Rumänien
Mit großer Vorfreude habe ich mich auf die LIMA-Ausbildung (Lebensqualität im Alter) in Rumänien vorbereitet – ein Schritt hinaus aus meiner Komfortzone, hinein in ein Land, dessen Sprache und Kultur mir zunächst fremd waren. Doch schon bei der Ankunft spürte ich die Offenheit und das große Interesse der Teilnehmenden. 28 Menschen, unterschiedlich in Alter, Bildung und Erfahrung, begegneten mir mit Respekt und Herzlichkeit und zeigten sich sehr interessiert an der LIMA-Ausbildung. Besonders bewegend war zu sehen, wie gerade die Zurückhaltenden im Laufe der vier Tage Mut fassten, vor der Gruppe zu sprechen – ein sichtbarer Erfolg des LIMA-Konzepts.
Die LIMA-Methodik, die älteren Menschen geistige und soziale Aktivität ermöglicht, ist in Ländern wie Rumänien von besonderer Bedeutung. Dort fehlen oft die finanziellen Mittel und das Bewusstsein für die Wichtigkeit solcher Angebote für Seniorinnen und Senioren. Umso wertvoller war es, gemeinsam zu lernen, zu lachen und zu wachsen.
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass LIMA überall Zukunft hat. Der erste Schritt ist getan, jetzt können die ausgebildeten TrainerInnen das Konzept mit ihrer persönlichen Note umsetzen.
Dagmar Poppernitsch
LIMA-Trainerin
LIMA-Ausbildungslehrgang
Sehen Sie sich als Brückenbauerin, als Brückenbauer und möchten ältere Menschen dabei unterstützen, ihre Lebensfreude, Gesundheit, Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit aufrechtzuerhalten bzw. zu steigern? Betrachten Sie Alter als Ressource? Wünschen Sie sich Teilhabe für alle Generationen? Dann ist die Ausbildung zur LIMA-Trainerin, zum LIMA-Trainer etwas für Sie! Die nächste Ausbildung startet im März 2026!
◉ Nähere Informationen:
Katholisches Bildungswerk
Tel. 0316/8041 345
kbw@graz-seckau.at
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Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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