Südsudan
Dürre verstärkt Not und Fluchtbewegungen
- Dürre im Südsudan.
- Foto: Paul Jeffrey/CNS photo/KNA
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Nahrungs- und Wasserversorgung sind nach überdurchschnittlich langen Hitzeperioden in Gefahr, was zu ersten Fluchtbewegungen aus der Region Central Equatoria führt. „Missio“ bittet um Spenden.
Ausbleibender Regen und überdurchschnittlich lange Hitzeperioden führen im Südsudan zu Ernteausfällen und verschärfen die ohnehin angespannte Ernährungslage. Darauf haben die Päpstlichen Missionswerke „Missio“ aufmerksam gemacht und vor den Folgen der Dürrekrise gewarnt. Besonders betroffen seien Babys und Kleinkinder. Missio-Projektpartner berichten zudem von ersten Fluchtbewegungen aus der Region Central Equatoria nach Kenia.
Die Niederschläge während der heurigen Regenzeit im Südsudan seien bislang unterdurchschnittlich, berichtet Missio-Projektpartner Hakim Simba Kuol.
Der Wassermangel in der Region Central Equatoria treibe bereits Menschen zur Flucht. „Berichten zufolge sind bereits 1.500 Menschen nach Kenia geflohen, um der Dürre zu entkommen“, so Kuol.
Auch die Situation in der Hauptstadt Juba bereite Sorge.
Sollten die Niederschläge im August nicht zunehmen, drohe eine länger anhaltende Krise, warnt Kuol. „Die Trockenheit führt dazu, dass die Felder kaum bestellt werden können.
Wenn die Abstände zwischen den Regenfällen immer größer werden, haben wir bald ein großes Problem. Unsere gesamte Nahrungs- und Wasserversorgung ist in großer Gefahr.“
Missio Österreich unterstützt in Juba die Versorgung von Babys und Kleinkindern mit Nahrung. Gerade die Jüngsten seien von den Folgen der Ernteausfälle besonders betroffen. Nach Angaben von Missio hungert jedes vierte Kind im Südsudan, was zu Mangelernährung und Entwicklungsverzögerungen führen und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhe.
Spendenkonto Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich:
AT96 6000 0000 0701 5500, Verwendungszweck: Dürre Südsudan. Oder über missio.at.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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