Kirchberg an der Pielach
Hiebl-Kreuz erinnert an beliebten Dechanten

Im Pfarrgebiet von Kirch­berg an der Pielach steht ein weithin sichtbares Kreuz, das an Dechant Johann Hiebl erinnert, der 60 Jahre lang in der Pielachtaler Gemeinde gewirkt hat. Das Kreuz wurde von der Katholischen Jugend errichtet und am 23. September 1954, dem Sterbejahr des Geistlichen, gesegnet. Auch eine Gedenktafel ist dort zu finden.

Johann Hiebl wurde 1871 in St. Valentin geboren und empfing 1894 die Priesterweihe. Anschließend kam er nach Kirchberg, wo er 1909 Pfarrer und im Jahr 1933 Dechant des Dekanats Kirchberg/Pielach wurde, wie Pfarrgemeinderätin Winfriede Mühlbacher in der Pfarrchronik nachrecherchiert hat.

Weiters heißt es darin: „Zum himmlischen Vater heimgegangen ist der allseits beliebte Seelsorger am Fronleichnamstag 17. Juni 1954 während des Abendgebet-Läutens der Kirchenglocken.“

Einige Tage später hätte er sein 60-jähriges Priesterjubiläum und 60 Jahre Tätigkeit in der Pfarre Kirchberg begangen. Der damalige Bischofkoadjutor und Sohn des Pielachtals, Franz König, leitete das Begräbnis, an dem zahlreiche Gläubige aus der Region teilnahmen.

Jedes Jahr – vor Corona – wurde am Karfreitag beim Naturkreuzweg zum Hiebl-Kreuz ein großes Holzkreuz mitgetragen. Die Gestaltung der verschiedenen Stationen übernahmen abwechselnd die Firmlinge, die Jugend, die Katholische Frauenbewegung und die Katholische Männerbewegung. Das große Gedenkkreuz befindet sich westlich der Pfarrkirche auf einer Anhöhe mit wunderbarem Blick auf den Ort Kirchberg.

Mehrere Wanderrouten laden dazu ein, beim Hiebl-Kreuz inne zu halten und des Priesters, der 60 Jahre in Kirchberg gewirkt hat, zu gedenken.

„Kapellen – Marterl – Kreuze“ ist eine Kirche bunt-Reihe, in der Geschichten von Kleindenkmälern vorgestellt werden.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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