Bischöfe rufen zum Novene-Gebet auf
Mit Gottvertrauen ins neue Jahr

Mit Gottvertrauen ins neue Jahr - zu dieser Novene ruft die Österreichische Bischofskonferenz vom 1. bis 9. Jänner 2021 auf.
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Die Corona-Pandemie hält den kirchlichen Terminkalender weiter fest im Griff. Österreichs Bischöfe laden die Gläubigen zum Jahresbeginn zu einem neuntägigen Gebet ein.

Mit Gottvertrauen das neue Jahr beginnen“ heißt die Gebets­initiative, zu der die Bischöfe vom 1. bis 9. Jänner eingeladen haben. Die Novene, ein 9-Tage-Gebet, wird zu besonderen Anlässen und in Krisenzeiten gebetet, um Gottes Hilfe zu erbitten und im Glauben zu wachsen. Abrufbar ist die Novene hier: Mit Gottvertrauen das neue Jahr beginnen

Den „Geist der Solidarität“ haben Österreichs Bischöfe schon zu Beginn der Pandemie in einem Hirtenwort beschworen. Sicher ist, dass das kirchliche Engagement an zahlreichen Knotenpunkten des öffentlichen Lebens gerade in der Krise die Bischofskonferenz auch 2021 massiv beschäftigen wird. Ihre Vollversammlungen halten die Bischöfe im Stift Seitenstetten (8. bis 11. März), Mariazell (14. bis 16. Juni) und Wien (8. bis 11. November) ab – ob per Videokonferenz oder als Präsenztagung wird die weitere Corona-Entwicklung weisen. In den Händen des Papstes liegt die Entscheidung, ob Kardinal Christoph Schönborn bei den Beratungen dabei sein wird. Gespannt wird darauf gewartet, wann Franziskus einen Nachfolger für den bald 76-jährigen Erzbischof ernennt.

Konkrete Termine für 2021

Konkrete Termine für 2021 gibt es trotz der anhaltenden Ungewissheit in Sachen Corona für einige kirchliche Großereignisse, die zuletzt wegen der Pandemie nicht stattfinden konnten oder verschoben werden mussten. Dazu zählt neben der „Langen Nacht der Kirchen“ am 28. Mai auch die Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ (13. bis 16. Oktober).

In den Pfarren beginnen in den kommenden Monaten die Vorbereitungen auf die im März 2022 anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen. Für 14. und 15. Mai ist in Saalfelden auch eine zweitägige Ersatz-Veranstaltung zum 2020 abgesagten PGR-Kongress geplant.

Vor 500 Jahren wurde der Innsbrucker Diözesanpatron Petrus Canisius geboren. Die Tiroler Diözese begeht dazu 2021 ein Jubiläumsjahr u. a. mit einem „Fest der Begegnung“ in der Innsbrucker Olympiahalle Ende September. Nachgeholt werden auch die Feiern zum 60-Jahr-Jubiläum der Diözese Eisenstadt. Die heimische Caritas plant zu ihrem 100-jährigen Bestehen einen Festgottesdienst im Wiener Stephansdom. 75 Jahre jung wird 2021 die Katholische Jugend; wie gefeiert werden kann, wird sich auch hier nach Coronaregeln richten müssen.

Papst reist in den Irak

Der Terminkalender von Papst Franziskus für das neue Jahr sieht angesichts der Co­rona-Aus­wirkungen bisher recht übersichtlich aus. Als ein Highlight kündigte der Vatikan zuletzt einen Besuch des Papstes im Irak von 5. bis 8. März an. Weitere Papstreisen sind derzeit nicht vorgesehen. Umso mehr Zeit bleibt Franziskus, sich jenen Projekten zu widmen, die sich auf seinem Schreibtisch stapeln. Der neu ernannte Kurienkardinal Marcello Semeraro kündigte an, dass vor Ostern mit einer Veröffentlichung der lange erwarteten aktualisierten Kurienordnung zu rechnen ist.

Neue Schlagzeilen verspricht auch die Affäre um das dubiose Immobilien-Investment des Vatikan in London. Die genauen Hintergründe des miss­glückten Deals in dreistelliger Millionenhöhe sind immer noch nicht aufgeklärt. Spannend wird außerdem, wie die Hüter der vatikanischen Kassen mit dem sich abzeichnenden Haushaltsdefizit für 2021 umgehen. Allein durch die monatelange Schließung der Vatikanischen Museen, sonst eine Haupteinnahmequelle des Vatikans, fehlen etliche Millionen Euro. Wenn der Papst all diese Herausforderungen gemeistert hat und bei guter Gesundheit bleibt, kann er sich am 17. Dezember 2021 feiern lassen: Dann wird Franziskus 85 Jahre alt. (Kathpress)

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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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