Religions for Future
Kirchliche Vertreter bei Klimademo

Klimastreik mit Jugendbischof und diözesanen Organisationen in St. Pölten.
  • Klimastreik mit Jugendbischof und diözesanen Organisationen in St. Pölten.
  • Foto: Wolfgang Zarl
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Prominente Unterstützung bekam die Klimademo,von „Fridays for Future“ die diesmal im Zeichen des Ukraine-Krieges stand, am 25. März in St. Pölten: Österreichs Jugendbischof Stephan Turnovszky marschierte mit rund 2.000 Jugendlichen durch die St. Pöltner Innenstadt. Dazu hatten seitens der Diözese St. Pölten Jungschar, KJ, Welthaus und Katholische Aktion aufgerufen.

Unter dem Motto „Religions for Futures“ untersützt auch die Kirche die weltweite Klimabewegung, betonte Turnovszky gegenüber den Klimaaktivis­ten. „Das Klima geht uns alle an“, erinnerte der Wiener Weihbischof an eine Aussage von Papst Franziskus. Umweltschutz und Schöpfungsverantwortung seien eine Form von Nächstenliebe, denn die negativen Auswirkungen würden vor allem die ärmsten Menschen sowie die künftigen Generationen treffen, so der Bischof. Er versicherte, dass man Klimaschutz und Sozialverträglichkeit kombinieren könne. Der Jugendbischof meinte auch, dass jede und jeder Einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen könne. Etwa indem wir Lebensmittel aus der Region kaufen oder in Bereichen wie Videos, Streaming oder E-Einkäufen Energie sparen. Der Jugendbischof fordert von der Politik den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Attraktivierung von Radnetzen und Unterstützung von Haushalten beim Energiesparen. Turnovszky freut sich, dass es unter der Jugend so viel Umweltbewusstsein gibt: „Wir sind viele, die diesen Wegen gehen!“

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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