Missionarin

Beiträge zum Thema Missionarin

Kirche hier und anderswo
Sr. Hanni Denifl FMA (Mitte) hat eine gute Beziehung zu den Mädchen. "Kinder haben das Recht, weltweit gleich behandelt zu werden."
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Leben als Missionarin
Ein ganz einfaches Leben

Ein besonderes Charisma in den Ordensgemeinschaften haben die Missionarinnen und Missionare. Hinter dem Begriff steckt eine eigene Berufung. Wie sie das lebt, erzählt Don Bosco Schwester Hanni Denifl im Gespräch mit dem SONNTAG. Die aus Tirol stammende Ordensfrau hat ihre Lebensaufgabe in Afrika gefunden. Schon als Schulmädchen habe ich Fotos von Afrika gesehen, das hat mich fasziniert. Später habe ich ein Seminar beim Österreichischen Entwicklungsdienst (heute Horizont 3000) gemacht. Als ich...

  • 28.01.22
Kirche hier und anderswo
Sr. Elisabeth Plattner aus Stans wirkt seit Jahrzehnten in Brasilien.

Seit fast 60 Jahren Missionarin
„Hier ist mein Platz“

„Als elftes Kind meiner Eltern erblickte ich 1932 das Licht der Welt. Alle Familien meiner Heimatgemeinde Stans waren katholisch und unsere Familie natürlich auch. Meine Mutter erzählte mir oft von den Missionaren und Missionarinnen, die in in anderen Ländern leben und Gutes tun. Als Jugendliche organisierte ich die Jung-schar und die Landjugendgruppe. Es war mir ein Anliegen, den Glauben mit ihnen zu teilen. Einige Zeit lang wehrte ich mich gegen die innere Stimme, Ordensschwester zu werden....

  • 09.12.21
Kirche hier und anderswo
Sr. Johanna Datzreiter mit Father Charles Ghono. Der Priester wurde von der Ordensfrau als Bub in Nigeria im katholischen Glauben unterrichtet. „Ohne sie wäre ich nie Priester geworden“, sagt er.

Sr. Johanna Datzreiter erinnert sich an Ebola-Epidemie
„Mit der Hilfe Gottes haben wir überlebt“

Die aus Frankenfels stammende Ordensschwester Johanna Datzreiter war über vier Jahrzehnte als Missionarin in Liberia in Westafrika tätig, wo sie auch die Ebola-Epidemie erlebte (siehe auch unsere Fortsetzung-Serie auf Seite 16). In einem Telefonat erinnert sich Sr. Johanna an diese Zeit. Während der Ebola Epidemie in Liberia sind 11.000 Menschen gestorben. Wir hatten keine Möglichkeiten zum Helfen, keine Krankenbetten, nur Zelte. Die meisten sind schon am Weg zum Zelt gestorben. Bei Ebola hat...

  • 22.04.20
Kirche hier und anderswo
Pfarrer Martin Römer freut sich über die vielen Spenden für die von Covid-19 am stärksten betroffenen Menschen.
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Missionare berichten
„Besonders hart trifft die Coronakrise die Ärmsten“

Hilfsorganisationen weltweit warnen vor den schweren Folgen der Coronakrise in den armen Ländern der Welt. Die „Missio“-Diözesanstelle befragte unsere Missionare und Missionsschwestern, wie sie die aktuelle Situation an ihren Einsatzorten erleben. „Kirche bunt“ bringt Auszüge aus den Antworten. Die Coronavirus-Pandemie hat auf die ganze Welt Auswirkungen. Derzeit gelten für mindestens 4,5 Milliarden Menschen Ausgangsbeschränkungen – das sind rund 58 Prozent der Weltbevölkerung. Laut Vereinten...

  • 22.04.20
Serien

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 5
Wo der Pfeffer wächst

„Schwester, du hast noch nicht gebetet!“ Als ich während meiner ersten Jahre in Liberia sah, wie Kinder aus den Dorfschulen das Wasser aus Tümpeln tranken, beschloss ich, die Lehrer und älteren Buben über die Gefahren von verseuchtem Wasser aufzuklären und versuchte, sie vom Wert eines eigenen Schulbrunnens zu überzeugen. Sie nahmen meine Idee mit Begeisterung auf und kannten auch einen Brunnengräber in der Gegend. Gesagt, getan – und so schickten wir die Schulältesten gemeinsam mit dem...

  • 29.01.20
Serien
Schwester Johanna Datzreiter, Wo der Pfeffer wächst. Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola. Be&Be-Verlag, Heiligenkreuz 2019. 335 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-903118-91-1, € 12,90. 
Erhältlich in jeder Buchhandlung.

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 4
Wo der Pfeffer wächst

Pavolo, der Leprakranke Eines Tages, als ich mit meinem VW-Käfer, einem Geschenk von MIVA-Österreich, unterwegs war, hielt mich ein etwa 40-jähriger Mann an und bat mich um etwas Nahrung. Ich bemerkte, dass der untere Teil seiner Beine verbunden und er selbst ärmlich gekleidet war. Ich ahnte nichts Gutes und fragte den Mann, wie es ihm denn gehe und wohin er unterwegs sei. Seine Antwort war frappierend: „Ich suche meine Mutter und komme aus Monrovia, wo mein Sohn mit seiner Familie lebt. Vor...

  • 24.01.20
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