Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Glaube
Die ehemalige Synagoge in St. Pölten. | Foto: Ernesto Gelles
2 Bilder

Für Kinder erklärt
Jesus in der Synagoge

Zum Tag des Judentums am 17. Jänner: Zur Zeit Jesu gab es den Tempel in Jerusalem noch – das wichtigste Heiligtum der Juden (das im Jahr 70 n. Chr. zerstört wurde). Gebetet wurde aber auch in Synagogen, kleineren Häusern, die vielfältige Funktionen hatten. Eine Bau-Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. nennt als Zweck einer Synagoge: Vorlesung des Gesetzes, Unterricht in den Geboten, Unterbringung von Fremden, Wasseranlagen. Dass das Gebet nicht erwähnt wird, liegt vielleicht daran, dass der...

  • 14.01.26
Geschichtliches & Wissen

Glaube an liebenden Gott nicht verloren
Ineinander verwoben

Am 17. Jänner feiern die christlichen Kirchen den 26. Tag des Judentums. Es geht um das Lernen der fremden und eigenen Geschichte, Verantwortung und Sorge um eine gemeinsame Zukunft. Der jüdische Schriftsteller Joseph Roth lässt in seinem Roman Hiob den Protagonisten Mendel Singer, als dieser nach vielen Schicksalsschlägen den Glauben an den liebenden Gott verloren hat, sagen: „Gott ist grausam, und je mehr man ihm gehorcht, desto strenger geht er mit uns um.“ Es ist die Geschichte eines...

  • 08.01.25
Geschichtliches & Wissen

Vor 60 Jahren reiste erstmals ein Papst nach Israel

Von 4. bis 6. Jänner 1964 reiste Papst Paul VI. nach Israel. Es war dies das erste Mal in der Geschichte, dass ein Papst an die Orte des biblischen Geschehens reiste. Die Pilgerfahrt wurde zu einem Meilenstein im interreligiösen und ökumenischen Dialog. Die Konzilsväter des Zweiten Vatikanischen Konzils reagierten sehr überrascht, als Papst Paul VI., der erst kurz im Amt war, in der Sitzung vom 4. Dezember 1963 verkündete, dass er eine Reise ins Heilige Land beabsichtige. Nur einen Monat später...

  • 03.01.24
Geschichtliches & Wissen
Die ehemalige jüdische Synagoge in St. Pölten – auch eine Erinnerung an ein lange Zeit sehr konfliktbehaftetes Neben- und weniger Miteinander von Juden und Christen.  | Foto: zVg
3 Bilder

Tag des Judentums
Besinnung für Christen auf jüdische Wurzeln

Seit dem Jahr 2000 begehen die Kirchen in Österreich jährlich am 17. Jänner den Tag des Judentums. Seit dem Jahr 2000 begehen die Kirchen in Österreich jährlich am 17. Jänner den Tag des Judentums. Einen Tag vor der Gebetswoche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Jänner) mögen sich die Christinnen und Christen gemeinsam auf ihre jüdische Wurzel besinnen. (Nicht nur) am Tag des Judentums sollen wir uns ins Bewusstsein rufen, was das Judentum in Vergangenheit und Gegenwart für den...

  • 03.01.23
Serien

In Gresten
Gedenkstätte zu Ehren der heiligen Edith Stein

Den 130. Geburtstag der Philosophin, Karmelitin, Märtyrerin, Heiligen und Schutzpatronin Europas Edith Stein nahm das Ehepaar Franz und Felicitas Seefried zum Anlass, um unweit des Schlosses Stiebar in einem Waldstück in Gresten eine Gedenkstätte zu deren Ehren zu errichten. Die große Europäerin und Karmelitin Edith Stein wurde am 12. Oktober 1891 in Breslau als elftes Kind einer jüdischen Holzhändlerfamilie geboren. Zwei Jahre später starb der Vater und die Mutter übernahm den maroden...

  • 10.11.21
Gesellschaft & Soziales

Jugenddialogprojekt
Likrat bringt Judentum näher

Anlässlich des „Tags des Judentums“ wurde das Projekt Likrat in der Diözese St. Pölten vorgestellt. Dabei besuchen Jugendliche jüdischen Glaubens den Religionsunterricht oder Jugendzentren. Das Jugenddialogprojekt Likrat ermöglicht die Begegnung von Jugendlichen jüdischen Glaubens mit Schülern anderer Glaubensrichtungen. Anlässlich des „Tages des Judentums“ luden das Diözesankomitee Weltreligionen, die Kirchlich-Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Krems und das St. Pöltner Bildungshaus St....

  • 21.01.21
Bewusst leben & Alltag

Erzählung von Paul Sieberer
Ein "geschätztes" Gespräch

Nun, erzähl mal!“ – „Was denn?“ – „Wie ist es dir im Leben ergangen?“ – „Womit?“ – „Mit anderen zum Beispiel.“ – „Mit anderen? Meinst du die, die anders waren?“ – „Antworte, was du antworten kannst.“ – „Okay, gut. Es war, so glaube ich, ganz okay. Zum Beispiel war ich kein Judenhasser, wenn du weißt, was ich meine.“ – „Ich weiß, was ich meine. Was du meinst, musst du mir erklären, bitte.“ – „Was soll ich dir groß erklären? Ich hatte nichts gegen Juden, obgleich sie natürlich ein eigenes Volk...

  • 13.01.21

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ