Ehrenamt im Fokus | Teil 5
Vom Schenken und Beschenkt-Werden

Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Eine Danksagung.

Rund 70.000 Personen in der Steiermark sagen von sich, dass sie sich kirchlich engagieren: manche in kurzzeitigen Engagements, andere über längere Zeit hinweg. Diese Menschen mit ihren vielfältigen Begabungen sind ein riesengroßes Geschenk für die christlichen Kirchen und all jene, für die sie sich einsetzen. Ihnen gilt – nicht nur, aber ganz besonders am Internationalen Tag des Ehrenamtes – ein herzliches Vergelt’s Gott: Danke für Ihr und Euer Engagement!

Ehrenamtlich Engagierte bringen viel ein – und fühlen sich selbst beschenkt.

„Dankbar bin ich für die vielen Begegnungen mit Menschen. Es ist für mich immer wieder eine große Bereicherung und eine große Dankbarkeit, zu erleben und zu spüren, wie gut es mir geht, und wenn ich dann Menschen, denen es nicht so gut geht, wenn auch nur für eine sehr kurze Zeit etwas anbieten kann, ein Gespräch, ein Lächeln …, da merke ich, wie erfüllend so eine Tätigkeit ist.“
Karin Moser – Krankenhausseelsorge Stolzalpe

„Meine ehrenamtliche Tätigkeit empfinde ich als ein Geben und Nehmen in einem sehr schönen Gleichgewicht. Oft schon bin ich nach einem Dienst in der Telefonseelsorge nach Hause gegangen und habe mich beschenkt gefühlt. Aber natürlich gibt es auch Gespräche, die beschweren, die einen hilflos und ratlos, manchmal auch überfordert zurücklassen. In diesen Momenten dann die Sicherheit zu haben, Unterstützung zu bekommen – das tut gut und stärkt.“
Ilse – Telefonseelsorge

„Ich befand mich selbst auch einmal in einer sehr schwierigen Lebenssituation. Damals unterstützte mich die Caritas dabei, wieder in ein geregeltes Leben zurückzufinden. Heute ist es mir sehr wichtig, etwas zurückzugeben. In Zusammenarbeit mit einem so engagierten Team wie im Ressidorf fällt es mir leicht, meinen Einsatz und meine Zeit zu spenden.“
Kurt Senekovic – Ressidorf

„Dankbar bin ich für intensive, gute Gespräche und positives Echo der ‚Betreuten‘; für das Erlernen und Üben von wichtigen Skills in der Kommunikation wie Aktives Zuhören, Erkennen und Verbalisieren von Gefühlen und Bedürfnissen.“
Renate Ecker – Krankenhausseelsorge Stolzalpe

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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