Vorgestellt
Zoe Hauer, Passionsspiele St. Georgen ob Kreischberg

Foto: privat

Der „homo narrans“, der erzählende Mensch: Das ist für die Obersteirerin Zoe Hauer der Mensch. „Geschichten erzählen für andere Leute“ will sie. Daher studiert sie an der Universität Wien Theater und Medienwissenschaften. Sie wohnt in Wien und auch in ihrem Heimatort St. Georgen am Kreischberg (früher: … ob Murau). Dort führt sie Regie bei den erneuerten, heuer wieder aufgeführten Passionsspielen. Premiere ist am 23. Juli, bis 15. August werden fast alle BewohnerInnen von St. Georgen auf der Bühne stehen.
Zoe Hauer wurde am 23. Februar 1999 geboren. Mit einer Schwester wuchs sie als Tochter einer Lehrerin und eines Elek­trikers auf (Belehrung und Spannung – ein gutes Vorzeichen für die Passionsspiele?). Auf das Gymnasium ging die Schülerin im nahen Tamsweg im Lungau. Zugleich mit dem Masterstudium arbeitete sie in Wien am Theater in der Josefstadt in der Dramaturgieassistenz und als Praktikantin beim ORF.
„Kreativ und empathisch“ in die „Figuren“ hineinversetzen, vom Schauspieler bis zum Kulissenbauer, will sich die Regisseurin. Für St. Georgen hofft sie, dass ihre Modernisierung des ältesten Passionsspieltextes gelungen ist; sie habe „immer wieder in der Bibel nachgelesen“. Neben den Frauenrollen fasziniert sie etwa Judas, der „Böse“, aber auch „Idealist, der falsch abgebogen ist“.
Schifahren am Kreischberg zählt für die „kreative und begeisterungsfähige, manchmal vielleicht zu sensible“ Zoe Hauer naturgemäß zu den Hobbys, aber auch Völkerball in Wien und Busreisen.

Johann A. Bauer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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