75 Jahre SONNTAGSBLATT
Ins Stammbuch geschrieben

Das Sonntagsblatt wird im Hause Styria gedruckt, nun an der hochmodernen Anlage in Messendorf (links). Beim Diözesanjubiläum 2018 nutzten viele PassantInnen die Möglichkeit, einen Blick in verschiedene Jahrgänge des „Sonntagsblatt für Steiermark“ zu werfen (rechts).Fotos: Neuhold, Russegger
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  • Das Sonntagsblatt wird im Hause Styria gedruckt, nun an der hochmodernen Anlage in Messendorf (links). Beim Diözesanjubiläum 2018 nutzten viele PassantInnen die Möglichkeit, einen Blick in verschiedene Jahrgänge des „Sonntagsblatt für Steiermark“ zu werfen (rechts).Fotos: Neuhold, Russegger
  • hochgeladen von Florian Heckel

75 Jahre Sonntagsblatt. Für die kommende Festausgabe laden wir unsere Leserinnen und Leser ein, ihre Gedanken und Erfahrungen beizusteuern.

Mein Stammbuch-Blatt fürs SONNTAGSBLATT

September 2020. Beginn des Schuljahres und des Arbeitsjahres, auch in unseren Pfarrgemeinden und Seelsorgeräumen. Heuer ist das alles nicht nur Routine. „Corona“ hat in den vergangenen Monaten vieles verändert, einen Lockdown hervorgerufen. Verschiedenes wurde eine Zeitlang ins Homeoffice verlagert. Auch im Herbst ist die Form des Schul- und Studenbetriebs noch nicht ganz sicher. In den Pfarren hoffen Erstkommunionkinder und Firmlinge, dass ihr Fest endlich stattfinden kann. Was kommt: Normalisierung oder neue Welle?
September 1945. Ein viel schlimmeres Szenario. NS-Herrschaft und Krieg waren zu Ende. Begonnen hatte eine letztlich zehn Jahre währende Besatzungszeit. Vieles lag in Trümmern, darunter auch Kirchen. Nicht nur der Wiener Stephansdom, auch zum Beispiel die Stadtpfarrkirche Knittelfeld war zerbombt. Hunger und Angst vor dem kommenden Winter prägten den Alltag. Und doch konnte vieles neu beginnen in dieser Zeit. Auch im kirchlichen Leben. Am 16. September dieses Jahres 1945 erschien die erste Ausgabe vom „Sonntagsblatt für Steiermark“.

Schreiben Sie uns ins Stammbuch! Im September 2020 feiert daher unser „Sonntagsblatt für Steiermark“ den 75. Geburtstag. Dafür werden wir eine besondere Festausgabe gestalten. Und dazu laden wir neben speziellen Autorinnen und Autoren unsere Sonntagsblatt–Familie ein, ihre Gedanken weiterzugeben. Zusammen mit unseren Leserinnen und Lesern, Austrägerinnen und Austrägern sehen sich Herausgeber, Geschäftsführung, Redaktion und alle für Marketing, Gestaltung, Druck und Vertrieb Verantwortlichen als Sonntagsblatt_Familie. In unsere Jubiläumsnummer werden wir ein „Stammbuch“ einbauen – also ein Buch, in das man einen Wunsch, ein gutes Wort, eine Ermutigung, eine konstruktive Kritik oder eine Erfahrung hineinschreibt. Wir freuen uns, wenn Sie eine solche „Stammbuch-Eintragung“ uns per Post oder per E-Mail zukommen lassen – bis spätestens 3. September. Feiern wir unseren Sonntagsblatt-Geburtstag als „Familienfest!“

Das allererste Sonntagsblatt. Im September 1945 hatte die über Jahre in die Sakristei und in das Gewissen zurückgedrängte Kirche wieder eine Stimme. Eine Stimme in den Medien. „Sonntagsblatt für Steiermark“ hatte Schriftleiter Prof. Anton Fastl, ein sehr geschätzter Religionsprofessor und Seelsorger, das neue Medium genannt. Es wird „den Katholiken Steiermarks Nachrichten über das kirchliche Leben im Lande und in der Welt bringen“, gab Fürstbischof Ferdinand Pawlikowski der neuen steirischen Kirchenzeitung mit auf den Weg. Und ein Zweites: „Nun soll in einfacher und klarer Weise über die religiösen Fragen zu den Katholiken gesprochen werden.“ Dazu erteilte der Bischof den Mitarbeitenden und den Leserinnen und Lesern dieses Blattes seinen Segen.
Seither hat das „Sonntagsblatt für Steiermark“ für Generationen diesen Auftrag erfüllt und nach den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit erweitert. In Aufbruchszeiten und Krisenzeiten blieb unser Medium ein Begleiter der Gläubigen, Suchenden und an Glaube und Kirche Interessierten. Als ich 1984 Anton Fastl als Chefredakteur nachfolgte, hat mir Bischof Johann Weber einen Vergleich mitgegeben: Gestaltet das Sonntagsblatt nicht wie allzu Süßes, sondern wie Schwarzbrot, mit einer gesunden Botschaft, die dem Glauben und dem Leben der Menschen dient.

Ihr Herbert Messner, Chefredakteur

Schicken Sie uns Ihre Gedanken
mit dem Onlineformular
Per Post: Sonntagblatt für Steiermark,
Bischofplatz 2, 8010 Graz.
Per E-Mail: redaktion@sonntagsblatt.at
Bitte Namen und Adresse, vor allem Wohnort.

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