Aufrüstung statt Frieden

Zum Leserbrief „Weiße Fahne hissen“
Viele von uns überzeugten Kriegsgegnern wussten von Anfang an, dass es in diesem russisch-ukrainischen Bruderkrieg nur Verlierer geben wird. ... In diesen zwei Kriegsjahren kamen wieder alle Greuel zum Vorschein ... Das geschieht auch ähnlich in Gaza. ... Die hochmütigen westlichen Machthaber ... bringen uns durch Waffenlieferungen den Niedergang. Denn nur am Anfang hätte man dieses kommende Desaster noch abwenden können – wie es im NT deutlich erklärt ist: „Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.“ (Lk 14, 31f) Anstelle dieser weisen Vorgabe liefern die verbündeten Kriegstreiber gewaltige Waffen ... und selber rüsten sich die NATO-Staaten auf ...

Bisher haben die meisten Medien den Papst vor böser Kritik verschont, aber dieser Friedensaufruf wird jetzt wild zerzaust ... dagegen möchte ich mich wehren. Die Ukrainer sollten „den Mut haben zu Friedensverhandlungen“ (Zitat Papst Franziskus).

Karl Buresch, Graz

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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