Mutworte - Christa Carina Kokol
Owi lacht
- Foto: Neuhold
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„Es muss sich vieles ändern, damit es so bleibt, wie es ist.“ Dieser Imperativ nach einem Zitat aus dem Roman „Der Leopard“ von G. Tomasi di Lampedusa ist eine Lebensweisheit, der sich das SONNTAGSBLATT verpflichtet weiß.
Man stelle sich vor, die Zeitung hätte sich seit ihrer Erstausgabe vor 80 Jahren nicht verändert. Auch ohne hellseherische Fähigkeiten wissen wir, dass es das Blatt längst nicht mehr geben würde. Nur durch Wandlung wird die Grundintention der ersten Stunde erhalten und weitergeführt: die christliche Botschaft in die jeweilige Zeit zu buchstabieren. Steirisch – katholisch – vielfältig, um daraus Kraft fürs Leben zu schöpfen. Mit einem achtsamen Team, das mit den drei „H“ – Hirn, Herz und Humor – agiert. Das Schmunzeln über einen netten Witz ist nicht nur befreiend, sondern kann auch das Tor ins Blattinnere öffnen. Wie einst für mich, mit folgender Anekdote: Die Lehrerin lobt die Zeichnung eines Schülers: „Sehr schön gemacht, und wie sich der Hirte vor der Krippe freut.“ „Das ist kein Hirte“, antwortet der Bub, „es ist Owi aus dem ‚Stille Nacht‘-Lied, wo alles schläft und Owi lacht.“
„Owi“ freut es, dass unser Sonntagsblatt in heutiger Zeit wöchentlich rund 70.000 Lesende zählt.
Christa Carina Kokol ist Dipl. psychotherapeutische Beraterin in Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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