Kirche Steiermark
Unvergessen

Mit der neuen Sternenkinder-Gedenkstätte in St. Stefan im Rosentale gibt es einen Ort der Trauer und des Erinnerns für Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Sie bietet betroffenen Eltern und Angehörigen einen festen Platz, um ihrer Kinder zu gedenken. | Foto: Manfred Hödl
  • Mit der neuen Sternenkinder-Gedenkstätte in St. Stefan im Rosentale gibt es einen Ort der Trauer und des Erinnerns für Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Sie bietet betroffenen Eltern und Angehörigen einen festen Platz, um ihrer Kinder zu gedenken.
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St. Stefan im Rosentale. Segnung der Sternenkinder-Gedenkstätte.

Auf dem Friedhof der Pfarre St. Stefan im Rosentale wurde am 14. Mai die neue Sternenkinder-Gedenkstätte feierlich gesegnet.

Die Idee für diesen besonderen Ort entstand aus einem tiefen pastoralen Bedürfnis der Pfarrbevölkerung. In vielen Gesprächen mit betroffenen Familien zeigte sich, wie wichtig ein Platz des Erinnerns, der Trauer und zugleich der Hoffnung ist. So wuchs der Wunsch nach einer eigenen Gedenkstätte für Sternenkinder, die nun nach intensiver Planungszeit verwirklicht werden konnte.

Während der Feier wurde betont, dass hier „die Trauer einen Ort, die Liebe einen Namen und die Hoffnung ein Zeichen“ erhält und dass die Sternenkinder in den Herzen der Menschen weiterleben.
Die künstlerische Gestaltung wurde vollständig vom Projektkomitee übernommen, was erhebliche Kosten sparte. Auch die Errichtung gelang dank umfangreicher ehrenamtlicher Mitarbeit, vieler SpenderInnen und SporsorInnen sowie Gruppen und Firmen, die mit verschiedenen Aktionen wertvolle Beiträge leisteten.
Die neue Sternenkinder-Gedenkstätte soll künftig ein Ort des stillen Verweilens, des Gebetes und der Erinnerung sein – ein sichtbares Zeichen dafür, dass jedes Leben, auch wenn es nur kurz war, wertvoll und unvergessen bleibt.
Als „Sternenkinder“ werden Kinder bezeichnet, die vor, während oder kurz nach der Geburt versterben. Der Begriff ist ein liebevoller Ausdruck, der von betroffenen Eltern geprägt wurde. Er drückt aus, dass die Kinder den Himmel erreicht haben, bevor sie richtig auf der Erde ankommen konnten.

Diakon Heinz Hödl

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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