DSG
Turnier der Superreichen
- Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der DSGÖ, beklagt die Dominanz von Geld und Marketing im Fußball.
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DSG kritisiert die Fußball-Klub-WM
Als „eine Show der Marktmaximierung“ hat die Diözesansportgemeinschaft Österreichs die heuer in den USA erstmals ausgetragene FIFA-Klub-Weltmeisterschaft kritisiert. Der Fußball habe das Potenzial, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen und soziale Barrieren zu überwinden, so DSGÖ-Vorsitzender Sepp Eppensteiner. Die Klub-WM habe aber angesichts der überwiegenden Teilnahme von Topklubs mit „enormen“ finanziellen Mitteln wie ein „Turnier der Superreichen“ gewirkt.
Vereine aus ärmeren Ländern oder kleineren Ligen hätten kaum eine Chance gehabt, beklagte der Kirchensportler. Die FIFA hatte für dieses neue Turnier-Format eine Rekordsumme von rund 1 Milliarde US-Dollar an Start- und Preisgeldern an die teilnehmenden Vereine angekündigt. Damit seien vor allem die ohnehin schon finanzstarken Topklubs bedacht worden: „Fairness im Sport wird untergraben, wenn Geld und Marketing über sportliche Leistung dominieren.“ Sponsoreninteressen, TV-Rechte und wirtschaftliche Profite hätten bei der Klub-WM „ganz offensichtlich im Zentrum gestanden“, kritisierte Eppensteiner.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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