Kirche Steiermark
Oase des Gedenkens
- Aus einer alten Friedhofskapelle entstand eine „Oase des Gedenkens“. In der stimmungsvollen Atmosphäre vor dem Gedenkort wurde am 30. August eine Wort-Gottes-Feier gestaltet.
- Foto: Jeitler
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Pfarre St. Magdalena bei Hartberg. Neue Gedenkstätte.
Bis vor einem Jahr war es „nur“ eine alte Kapelle am Friedhof der Pfarre St. Magdalena bei Hartberg mit abgeblättertem Putz und renovierungsbedürftigem Sockel. Dank tatkräftigem Einsatz vieler Freiwilliger wurde die Kapelle 2025 saniert und zu einer „Oase des Gedenkens“ umgestaltet – besonders für „Sternenkinder, und alle, die in meinem Herzen sind“ verrät eine Inschrift im Inneren der kleinen Kapelle. „Dieser Ort soll fortan ein Ort des Gedenkens und ein Kraftplatz sein, um inne zu halten, eine Kerze zu entzünden und an Menschen zu denken, die uns vorausgegangen sind“, erklärt Georg Jeitler, Vorsitzender des Wirtschaftsrats der Pfarre.
Viele Arbeiten wurden durchgeführt, damit der Gedenkort heute so einladend dasteht: Reinigungen, neue Farbe, eine Drainage, um die Bausubstanz zu erhalten und einiges mehr. Im mittleren vierstelligen Bereich bewegt sich die Summe, die für das Projekt aufgebracht werden musste. Spenden, Förderungen sowie viele ehrenamtliche Arbeitsstunden ermöglichten die Umsetzung.
Was auf den ersten Blick ins Auge sticht: Die Innenwand der Kapelle – künstlerisch gestaltet durch Petra Brandstätter – bringt die Hoffnung auf Licht in der Dunkelheit ins Bild. Zwei Holz-Stelen mit Sandschalen aus Edelstahl, in denen Kerzen aufgestellt oder kleine Mitbringsel hinterlassen werden können, komplettieren den Ort, der zum Gedenken einlädt.
Nach der Fertigstellung konnte die Kapelle letztes Jahr zu Allerseelen im Rahmen eines Fackelzuges von Vikar Mario Brandstätter gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben werden. Am 30. August wurde zu einer Wort-Gottes-Feier zur „Oase des Gedenkens“ geladen.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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