Kirche Steiermark
Licht und Auferstehung
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
St. Ruprecht. Segnung des neuen Urnendenkmalplatzes.
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Diese Worte aus dem Johannes-Evangelium (Kapitel 8, Vers 12) bildeten den spirituellen Rahmen für eine nicht alltägliche Feier am Sonntag, dem 21. Juni. Am Sonnengrund beim Friedhof von St. Ruprecht an der Raab wurde an diesem Tag der neu errichtete Urnendenkmalplatz feierlich gesegnet.
Die Tatsache, dass die Feier genau auf den Tag der Sommersonnenwende fiel, verlieh der Feier eine besondere Symbolkraft. Im Rahmen der heiligen Messe mit Seelsorgeraum-Leiter Giovanni Prietl wurde der vom Künstler Hans Pendl gestaltete Platz gesegnet.
Ergänzend zum im Zentrum des Friedhofs stehenden Kreuz verweist die Skulptur am Sonnengrund auf die Auferstehung. So steht die Glassonnenscheibe für das Licht der Ewigkeit und verbindet den Gedenk-Ort mit der Hoffnung des christlichen Glaubens. „Alpha“ und „Omega“ als der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets stehen für Anfang und Ende und umfassen symbolisch die gesamte Schöpfung.
Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich der weit über den Seelsorgeraum hinaus bekannte Künstler Hans Pendl bei allen Mitwirkenden sowie bei den Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse.
Der neue Urnendenkmalplatz zeigt, dass Neues entstehen kann, wenn Mut, sorgfältige Planung und konsequente Umsetzung zusammenwirken. Mit seiner durchdachten Gestaltung ist ein würdevoller Ort des Erinnerns, des Trostes und der Hoffnung entstanden.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.