Kirche Steiermark
Große Werke beginnen oft klein

Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung des Festaktes sorgte der Mitarbeiterchor des Marienkrankenhauses. | Foto: MKH
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Vorau. Festakt zu 150 Jahren Marienkrankenhaus.

Mit einem stimmungsvollen Festakt wurde mit rund 250 Gästen am 23. April der 150. Geburtstag des Vorauer Marienkrankenhauses gefeiert. Aus dem „Tonihäusl“ von 1876 mit einer Handvoll Krankenzimmern wurde in den Händen der Vorauer Marienschwestern eines der bedeutendsten Krankenhäuser der Steiermark.
„Große Werke beginnen oft ganz klein“, so Weihbischof Johannes Freitag. Aus der kleinen Gründung sei ein großes Werk geworden, ein Spital, das zusammen mit dem Stift Vorau dem Leben diene – wie die beiden Lungenflügel eines Menschen.

Im Mittelpunkt der Feier stand die Würdigung der Entwicklung des Krankenhauses von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Der Historiker Peter Wiesflecker spannte im Festvortrag einen eindrucksvollen Bogen über die eineinhalb Jahrhunderte und beleuchtete sowohl die gesellschaftlichen als auch die medizinischen Veränderungen, die das Krankenhaus im Laufe der Zeit geprägt haben. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Wirken von Barbara Sicharter gelegt, der Ordensgründerin der Schwestern von der unbefleckten Empfängnis, deren Engagement und Mut den Grundstein für die heutige Einrichtung bildeten und deren Geist bis heute spürbar ist.

Ein weiterer Höhepunkt des Festaktes war die Eröffnung der Dauerausstellung zur 150-jährigen Geschichte des Marienkrankenhauses. Die Ausstellung lädt das ganze Jahr über in den Wartebereichen der Ambulanzen dazu ein, die Entwicklung des Krankenhauses anhand historischer Objekte, Dokumente und Bilder nachzuvollziehen und die Meilensteine der medizinischen Versorgung in Vorau hautnah zu erleben.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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