Bildung
Große Bandbreite

Zum Foto: (von links) Dekanin Katharina Pyschny und Studiendekan Bernd Hillebrand mit den AbsolventInnen Markus Wiener, Lukas Hösele, Carmen Oberreßl, Lisa Maria Schabler, Cornelia Gauper, Georg Stubenberger, Bartosz Kujat, Forschungsdekan Thomas Gremsl und Universitäts-Pedellin Christine Golds. | Foto: Gasser
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Die Katholisch-Theologische Fakultät verlieh kürzlich akademische Grade. Einblicke in einige Themen der Arbeiten.

Von Hirnstimulation, über Fußball bis hin zu Gottesbildern reicht die Bandbreite der aktuellen Abschlussarbeiten der AbsolventInnen der Grazer Katholisch-Theologischen Fakultät. Am Freitag, 4. Juli 2025, wurden die akademischen Grade im Rahmen eines Festaktes in der Aula der Universität Graz verliehen. Es folgen einige Beispiele an Themen, mit denen sich die AbsolventInnen in ihren Arbeiten beschäftigt haben:
Für ihre Abschlussarbeit für das Bachelorstudium „Grundlagen theologischer Wissenschaft“ ging Cornelia Gauper der Frage nach, was die deutsche Ordensfrau und Heilige Hildegard von Bingen (1098–1179) unter einem „heilen Leben“ versteht. Dabei blickt sie auf die Bedeutung von Körper, Geist und Seele sowie deren Balance und Harmonie im Körper, die Einbettung des Menschen in die Schöpfung und Einflussfaktoren wie Lebensführung, Musik und Gebet.

Für seinen Master im „Lehramt Katholische Theologie“ beschäftigte sich Lukas Hösele mit Parallelen zwischen Fußball und Religion. Die Arbeit zeigt, dass der Fußball Tendenzen aufweist, die über ein reines Sportereignis hinausgehen und ihn so mit religiösen Strukturen vergleichbar machen.

Für ihren Bachelor im „Lehramt Katholische Theologie“ betrachtete Lisa Maria Schabler Gottesbilder von Jugendlichen. Einen Fokus ihrer Arbeit legte sie auch darauf, wie Lehrkräfte Jugendliche im schulischen Kontext dabei unterstützen können, Gottesbilder zu reflektieren und zu artikulieren.
In seiner Masterarbeit für den Studiengang „Angewandte Ethik“ befasste sich Georg Stubenberger mit dem Einsatz der „Tiefen Hirnstimulation“ als Therapieverfahren zur Behandlung von Bewegungsstörungen, die im Zuge der Parkinson-Krankheit auftreten. Stubenberger zeigt ethische Konflikte der Behandlungsmethode auf und gibt Handlungsstrategien, um ihnen in ethisch angemessener Art und Weise entgegentreten zu können.

Katharina Grager

Theologische Studien
Neben dem Diplom- und Doktoratsstudium „Katholische Fachtheologie“ gibt es noch einige Studiengänge an der Katholisch-Theologischen Fakultät Graz: Als Grundstudium z. B. den Bachelor „Grundlagen theologischer Wissenschaft“, Lehramtsstudien für das Unterrichtsfach Katholische Religion sowie Ethik und mehrere Aufbaustudien, wie den Master „Religion Kultur Gesellschaft“ oder das Doktoratsstudium „Religionswissenschaft und soziokulturelle Diskurse“. Näheres: theol.uni-graz.at

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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