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Obwohl selbst AS-Roma-Fan, gratulierte der Papst am 9. Mai bei einem Treffen im Vatikan den Spielern des italienischen Fußballclubs Inter Mailand zum 21. Meistertitel. Der Club holte am 3. Mai mit dem Sieg über Parma Calcio vorzeitig den „Scudetto“, den Titel in Italiens Serie A. Sportlich ist auch der 70-jährige Leo, der im Päpstlichen Palast einen Fitnessraum haben soll. Der in den USA aufgewachsene Pontifex ist bekennender Fan der White Sox – dem Baseballclub in seiner Heimatstadt Chicago. In seiner Freizeit spielt er aber lieber Tennis.
Süditalien: Blutwunder
Beim Besuch von Papst Leo XIV. am 9. Mai im süditalienischen Neapel verflüssigte sich erneut das Blut des heiligen Januarius (ital. „San Gennaro“). Der Überlieferung nach wurde Jannuarius während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian bei Pozzuoli nahe Neapel enthauptet. Wissenschaftler führen das Phänomen u. a. auf sogenannte Thixotropie zurück – die Eigenschaft bestimmter Stoffe, sich durch Bewegung zu verflüssigen. Das „Blutwunder“ wurde bereits bei früheren Papstbesuchen registriert.
Deutschland: Bierbrauen
Einst trank der heutige Papst ein Helles im Münchner Augustiner-Biergarten, am 9. Mai empfing er Mitarbeiter des bayerischen Bierherstellers im Vatikan. Die hatten ihre Brauerei-Produkte als Geschenke für Leo XIV. mitgebracht, der sich für die „aufmerksame Geste der Verbundenheit“ bedankte. Bis vor gut 200 Jahren brauten die Mitglieder seines Ordens das bekannte Bier.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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