Weltkirche
Eine Welt
- Josef Grünwidl
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„Bis jetzt war vieles selbstverständlich, dass Leute gekommen sind und sich als Mitglieder der Kirche gefühlt und auch engagiert haben. Jetzt liegt es an uns, offensiv auf Menschen zuzugehen.“ Das sagte der designierte Wiener Erzbischof Josef Grünwidl am 25. November über die Bringschuld der Kirche. Die große Studie „Was glaubt Österreich“ habe gezeigt, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Menschen sich selbst als spirituell, religiös oder suchend bezeichnet. Die Kirche müsse dieses Interesse mit all ihren Angeboten nutzen.
Kathpress
Interreligiöser Dialog
Die Pastoraltheologin Regina Polak ist neue Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit (KooA). Sie folgt damit auf Martin Jäggle, der diese Aufgabe seit 2011 ausübte. „Ich weiß aus erster Hand, dass ich meinen christlichen Glauben nur im Dialog mit dem Judentum verstehen und leben kann“, so Polak gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress am 25. November. Im 1956 gegründeten KooA finde sie einen Ort, wo sie etwas gegen „Judenfeindschaft“ unternehmen könne.
Latein auf „Platz zwei“
Latein ist ab sofort nicht mehr die bevorzugte Amtssprache im Vatikan. Das geht aus dem erneuerten Regelwerk für die Römische Kurie hervor, das von Papst Leo XIV. genehmigt und in dieser Woche veröffentlicht wurde. Darin heißt es jetzt: „Die Behörden der Kurie schreiben ihre Akten in der Regel in Latein oder in einer anderen Sprache.“
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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