Kirche Österreich
Direktorium 2.0
- Internationale Teamarbeit. V. l.: Andras Remler, Nicole Stockhoff, Markus Wittman, Christoph Freilinger, Kristina Jansen, P. Johannes Feierabend, Katharina Hoos und Stephan Steger lieferten die inhaltliche Überarbeitung.
- Foto: ÖLI
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Liturgiekalender. Ein neues Online-Tool erleichtert im deutschen Sprachraum die Erstellung diözesaner Direktorien.
Das digitale Werkzeug wurde vom Österreichischen Liturgischen Institut (ÖLI) entwickelt, gemeinsam mit dem Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz umgesetzt und trägt den Namen „Direktorium 2.0“. Nach siebenjähriger Entwicklungszeit und einer einjährigen Testphase ermöglicht das webbasierte Kalendersystem nun die Generierung von diözesan- oder ordensspezifischen Kalendern mit liturgischen Daten samt Nekrologien (Verstorbenen-Verzeichnisse) und Liedvorschlägen. Über Mandantenzugänge können diözesan- oder ordenspezifische Kalenderinformationen direkt eingetragen werden. Die Ausgabe kann in verschiedenen Formen erfolgen, z. B. als Word-File, PDF, HTML-Datei etc.
Bisher wurde die Basisversion des Direktoriums für den deutschen Sprachraum über ein mehr als 20 Jahre altes privates Datenbankmodell eines oberösterreichischen Ordensmannes generiert. Dieses Modell wurde nun durch ein zeitgemäßeres und flexibleres Modell ersetzt. Vorangetrieben wurde die inhaltliche Überarbeitung von einer gemeinsamen Redaktionsgruppe mit Mitgliedern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (siehe Foto). Mit der technischen Entwicklung wurde die Wiener Agentur Zeitpunkt betraut, die bereits zahlreiche kirchliche Online-Großprojekte umgesetzt und auch mehrere diözesane Websites in Österreich programmiert hat. Die Startfinanzierung kam von der Österreichischen Bischofskonferenz, deren Medienreferat technischen wie organisatorischen Support leistet. Genutzt wird das neue Tool inzwischen von rund 40 Diözesen und
Ordensgemeinschaften aus dem gesamten deutschen Sprachraum.
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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