Gestaltpädagogik
Die Kunst zu leben

Vorträge und Workshops unter anderem mit v. l. Stanko Gerjolj, Irmgard Pucher, Holger Gohla, Iva Nezic Glavica, Hans Reitbauer, Konny Hoffkamp Vonier, Hans Neuhold und Franz Feiner. | Foto: privat
  • Vorträge und Workshops unter anderem mit v. l. Stanko Gerjolj, Irmgard Pucher, Holger Gohla, Iva Nezic Glavica, Hans Reitbauer, Konny Hoffkamp Vonier, Hans Neuhold und Franz Feiner.
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Kongress des Institutes für Integrative Gestaltpädagogik.

Vor 40 Jahren gründete der Theologe Albert Höfer (1932–2022) das Institut für Integrative Gestaltpädagogik und heilende Seelsorge in Graz. Seit damals hat sich diese Idee in ganz Europa verbreitet. „Die Kunst zu leben – zum Menschsein befreien“ war Mitte August in Celje/Slowenien das Thema des 3. Europäischen Kongresses aller Institute aus Deutschland, Slowenien, der Schweiz, Kroatien und Österreich.

„Unsere Kurse und Lehrgänge bauen darauf, dass die Teilnehmenden die Stolpersteine ihrer Vergangenheit gut durchschauen, manche Blockaden zu einer Lösung bringen und so viele Ressourcen für die Zukunft entwickeln und entdecken, was ihnen möglich ist. Selbsterfahrung und Spiritualität spielen dabei eine große Rolle“, meint der Organisator, Religionslehrer und Gestalttrainer Hans Reitbauer aus Birkfeld, der mit Iva Nezic Glavica aus Slowenien und einem Team diesen Kongress vorbereitet und koordiniert hat.

Zahlreiche Vorträge und Workshops mit namhaften ReferentInnen standen im Zentrum: Johanna Rahner, Professorin für Dogmatik der Uni Tübingen; Maria Elisabeth Aigner, Pastoraltheologin und -psychologin der Uni Graz; Franz Feiner und Hans Neuhold, beide ehemals KPH Graz, sowie Iva Nezic Glavica und Stanko Gerjolj, beide Uni Laibach.

Hans Neuhold als Präsident der Albert-Höfer-Gesellschaft fasste die vielen Facetten zusammen und konkretisierte den Befreiungsansatz der Integrativen Gestaltpädagogik als Befreiung zum Menschsein im Sinne Jesu.
Die Private Pädagogische Hochschule Augustinum in Graz zählte neben der Theologischen Fakultät der Uni Laibach ebenso zu den Veranstaltern wie die Albert-Höfer-Gesellschaft und die ARGE aller europäischen Gestaltinstitute. So wurde die Integrative Gestaltpädagogik und heilende Seelsorge in ihren vielen Facetten und Möglichkeiten sichtbar und ihre befreiende Kraft für die Zukunft der Menschen deutlich.

Gestaltpädagogische und pastorale Arbeit versteht sich als eine ganzheitliche Menschenbildung. Sie integriert Geist und Leib, Gefühle und Gewissen, Individuum und Gemeinschaft, Bildungsinhalte und persönlich bedeutsames Lernen, Selbstverwirklichung und Gottverbundenheit zu einer „Gesamtgestalt“.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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