Kirche Steiermark
Brücken nach Italien
- Die Reisegruppe aus Graz erlebte Kultur, Glauben und Gemeinschaft in der Toskana – Heimat von SR-Leiter Giovanni Risaliti.
- Foto: Kropf
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Fünf Pfarren, ein Seelsorgeraum – unterwegs in der Toskana.
50 Menschen aus dem Seelsorgeraum Graz Nordwest, verstärkt durch Mitreisende aus ganz Graz, machten sich am 13. Mai auf den Weg in die toskanische Heimat von Seelsorgeraumleiter Pfarrer Giovanni Risaliti. Er erwies sich dabei nicht nur als kundiger Reiseleiter, sondern auch als Brückenbauer zwischen Kultur, Glauben und Gemeinschaft.
Beim ersten Stopp in Bologna berührte besonders die Terrakotta-Skulpturengruppe „Klage über den toten Christus“ von Niccolò dell’ Arca viele tief. In Pistoia führte Daniele, unser einheimischer Begleiter, durch Kunst, Geschichte und Glaubensspuren der Stadt. Eine Andacht im Dom schlug den Bogen nach Thal, das wie Pistoia dem Hl. Jakobus verbunden ist. In Prato durften wir mit Erlaubnis des Ortsbischofs den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt feiern.
Der geplante Ausflug in die Cinque Terre wurde vom Scirocco durchkreuzt: Meterhohe, vom Wind aufgepeitschte Wellen ließen nur den Besuch in Porto Venere zu. Dafür begeisterte Pisa mit Dom, Baptisterium und dem weltberühmten schiefen Turm.
Spiritueller Höhepunkt für viele war La Verna, wo der hl. Franziskus die Stigmata empfing. Sr. Angela führte durch das Kloster und sprach über Zweifel und Gotteserfahrung – eindringlich, schlicht und mit leuchtenden Augen.
Auf der Heimreise feierten wir in Santa Giustina in Padua nochmals Christi Himmelfahrt, diesmal auf italienisch. Kinder empfingen dabei Firmung und Erstkommunion im für uns ungewohnten Alter von zehn Jahren. Unser Diakon Martin Formanek wurde zur Freude aller aktiv in die Feier eingebunden.
Alois Kocher
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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