Lange Nacht der Kirchen
Blick von Oben

Vom Dachboden der Grazer Herz-Jesu-Kirche genießen Teilnehmerinnen der Pressekonferenz für die „Lange Nacht der Kirchen“ durch das „Heilig-Geist-Loch“ den Blick in den Kirchenraum hinunter, unter ihnen rechts Christine Kickmaier (Pastoralreferentin Gnas, Bad Gleichenberg, Trautmannsdorf) und (2. v. r.) Monika Brottrager-Jury (Leiterin des diözesanen Ressorts Seelsorge & Gesellschaft). Der Dachboden der Herz-Jesu-Kirche bot eine spannende Location für die Pressekonferenz, die über die heurige Lange Nacht der Kirchen am Freitag, dem 2. Juni, informierte. Zum Programm dieser Nacht gehören auch Kirchturmbesteigungen. Der Turm von Graz-Herz Jesu ist einer davon.


Auf zum Abenteuer Kirche


Lange Nacht der Kirchen nach dreijähriger Pause wieder am Freitag, dem 2. Juni.

Am Freitag, 2. Juni, findet nach einer dreijährigen coronabedingten Pause die Lange Nacht der Kirchen wieder in ganz Österreich real statt. Von 18 bis 24 Uhr werden in der Steiermark rund 100 Kirchen, Klöster und Institutionen geöffnet sein und in mehr als 350 Programmpunkten zeigen, wie abwechslungsreich, überraschend und unerwartet Kirche sein kann. Der Eintritt ist frei. Mit dabei sind die Katholische Kirche Steiermark sowie die evangelische, die koptisch-orthodoxe und altkatholische Kirche und die Baptistengemeinde Graz.

Das Angebot, das heuer unter dem Motto „Denn auf den Tag folgt die Nacht, doch über die Weisheit siegt keine Schlechtigkeit“ steht, ist vielfältigst. Auf dem Programm stehen Konzerte von klassischer Musik bis zum Beatboxen, eine Stofftiersegnung, Lesungen (etwa mit Johannes Silberschneider in der Grazer Herz-Jesu-Kirche), Turmführungen (in Wildon und Dechantskirchen inklusive Abseilen außen am Turm), Vorträge, ein Seifenworkshop, Wanderungen und Radtouren und vieles mehr, freut sich Constanze Grininger-Ofner als Programmkoordinatorin der Katholischen Kirche Steiermark: „Viele Kirchen und Orte werden zugänglich sein, die normalerweise versperrt sind.“ Oft gibt es zum Abschluss eine Agape.

Die Lange Nacht der Kirchen sei das größte ökumenische Programm in Österreich, so Christian Leibnitz, Grazer Stadtpfarrpropst und Vorsitzender des Ökumenischen Forums in der Steiermark.
Getragen wird die Lange Nacht vom Ehrenamt. Hunderte Menschen legen sich ins Zeug für einen 2. Juni, der in Erinnerung bleiben soll; von Ehrenamtlichen in den Pfarren über die Freiwillige Feuerwehr bis zur örtlichen Blasmusik. Darauf verweist Christine Kickmaier, Pastoralreferentin im Seelsorgeraum Südoststeirisches Hügelland. Dort sind vier Pfarren am Programm beteiligt, zu dem ein Jugend/Kinderfest mit der einzigen Kirchenhüpfburg in der Steiermark ebenso gehört wie ein musikalischer Leseabend im Pflegeheim.

Programm der Langen Nacht
Das Programm für die Lange Nacht der Kirchen finden Sie im Mantel des Sonntagsblattes Nr. 20 (21. Mai) und unter langenachtderkirchen.at/steiermark
Das von der Katholischen Kirche Steiermark getragene Projekt der christlichen Kirchen wird unterstützt von: Wiener Städtische Versicherung & Vienna Insurance Group, Raiffeisen
Landesbank und Stadt Graz.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ