Familie
In einer Freundschaft

Uneingeschränkt solidarisch verhält sich der Hund zu seinem Herrchen – aber nicht der Freund zum Freund. Es ist die ehrliche, kritische Solidarität, die uns weiterbringt, und wir sollten sie ertragen können, ohne beleidigt zu sein.
3Bilder
  • Uneingeschränkt solidarisch verhält sich der Hund zu seinem Herrchen – aber nicht der Freund zum Freund. Es ist die ehrliche, kritische Solidarität, die uns weiterbringt, und wir sollten sie ertragen können, ohne beleidigt zu sein.
  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion

Was macht Freundschaft eigentlich aus?

Erinnern Sie sich noch an Ihr Poesiealbum, an die vielen Sprüche über das Leben, die Liebe und vor allem die Freundschaft?
Freundschaft ist eine schöne Sache. Wirkliche Freunde, das sind die, die auch zu uns stehen, wenn es uns mal so richtig dreckig geht, die zu unserem Rückgrat werden, wenn das eigene schwach ist. „Das Schönste an einer Freundschaft ist (…) das erhebende Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt und einem sein Vertrauen schenkt“, sagte der US-amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson einmal. Freundschaft zeigt sich darin, dass man ehrlich zueinander ist, sich gegenseitig vertrauen kann. Freunde kennen uns mit all unseren Stärken und Schwächen und mögen uns trotzdem. Sie öffnen uns auch nachts um drei die Tür und hören mit verschlafenem Blick geduldig zu, was wir auf dem Herzen haben.
Ein Freund schützt uns vor den Angriffen anderer, aber wenn wir einen Fehler machen, darf er nicht schweigen, sondern ist uns Kritik schuldig, auch wenn sie hart ist. „Es ist keine wahre Freundschaft, zum Lügen bereit zu sein, weil der andere die Wahrheit nicht hören will“ (Cicero).
Auch wenn Cicero meinte, dass wahre Freundschaft ewig währt, ist es doch wichtig, achtsam mit ihr umzugehen, sie zu pflegen, ohne sie einzuengen, ihr genügend Freiraum zu geben, ohne sie zu vernachlässigen. So wird sie zu einem schützenden, fest verwurzelten Baum, der jedem Sturm standhält und all den Unwettern trotzt, die das Leben für uns bereithält.
schorten/deike

GROSSES WÄCHST …

… im Pfarrkindergarten Gleisdorf
Die Eingewöhnungszeit im Herbst ist aufregend, nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern und das Personal. Viele Fragen kommen auf, wie: „Wird sich mein Kind wohlfühlen und Bezugspersonen finden?“
Das Ziel der Eingewöhnung ist, den Eltern Sicherheit zu geben, dass die Kinder gut aufgehoben sind und dass sich die Kinder mit der Zeit mit dem Kindergarten vertraut machen. Die Kinder werden die Räumlichkeiten kennen lernen und einen Bezug zu den Kindergärtnerinnen aufbauen und somit Halt, Sicherheit und Geborgenheit im Kindergarten erleben.
Uns ist es besonders wichtig, sensibel und rücksichtsvoll mit jeder Familie umzugehen und jede Eingewöhnung individuell zu unterstützen. Dabei achten wir auf die einzelnen Bedürfnisse der Eltern und Kinder, um sie gut in die neue Situation begleiten zu können. Wir freuen uns darauf, unsere Kinder ein Stück des Weges begleiten zu dürfen.
Team des Pfarrkindergartens

Freunde sind wichtig
zum Sandburgenbauen,
Freunde sind wichtig,
wenn andre dich hauen,
Freunde sind wichtig
zum Schneckenhaussuchen,
Freunde sind wichtig
zum Essen von Kuchen.

Vormittags, abends,
im Freien, im Zimmer …
Wann Freunde wichtig sind?
Eigentlich immer!


Georg Bydlinski, Aus: Wasserhahn und Wasserhenne, Dachs Verlag Wien

Woher kommt der Ausdruck: Für einen durchs Feuer gehen?
Es ist ein Beweis großer Ergebenheit, für jemanden durchs Feuer zu gehen; man ist bereit, Schwerstes für diesen auf sich zu nehmen.
Der Ausdruck könnte von dem mittelalterlichen „Gottesurteil“ herrühren. War jemand eines Verbrechens bezichtigt, dann ließ man ihn mitunter durch Feuer laufen – blieb er unversehrt, war er unschuldig. Weiblichen Angeklagten war es erlaubt, eine Ersatzperson für diesen Feuerlauf zu benennen.
Der Ausdruck könnte aber auch einfach darauf zurückgehen, dass es bei Bränden immer wieder Menschen gibt, die tatsächlich durchs Feuer gehen, um andere zu retten.
DEIKE

Was gutes Leben ist

Anselm Grün
22,70 Euro
Herder Verlag

Nichts ist mehr, wie es war. Wie kann es nach dem Schock und der Quarantäne weitergehen? In den Wochen der Krise haben sich existenzielle Fragen in den Vordergrund gedrängt. Was trägt in Zeiten von Unsicherheit, was hilft in der Angst? Wie wollen wir künftig leben? Anselm Grün hat sich im wachen Blick auf die Zeit, im Dialog mit den Menschen und aus der spirituellen Tradition heraus seit langem mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Höchst aktuell und sehr konkret.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen