Musikfestival Musica Sacra
Kontrastreiche Konzerte
- Kreuzgang Stift Lilienfeld
- Foto: Von Stefan Bauer, http://www.ferras.at - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1004835
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Franz Reithner, Mitarbeiter in der Abteilung Kirchenmusik, über zwei Konzerte im Rahmen von Musica Sacra.
„Songs of Wisdom“ nennt das Naghash Ensemble aus Armenien sein aktuelles Programm, das auf Texten seines Landsmannes Mkrtich Naghash, Priester und Dichter aus dem 15. Jahrhundert, basiert. Die Gedichte vertonte John Hodian für drei Sängerinnen und vier Instrumentalisten: Klavier, Duduk, ein armenisches Holzblasinstrument mit faszinierender Klangfarbe, Dhol, die brilliant gespielte Rahmentrommel, und Oud, ein vielse(a)itiges Lauteninstrument. Die Abwechslung zwischen meditativen Klangteppichen, mitreißend-energetischen Passagen, mittelalterlichen Tonarten und perkussiver Attacke faszinierte die Zuhörer in der Domkirche.
Stiftskirche und Dormitorium Lilienfeld boten dem Vokalensemble „Amarcord“ aus Leipzig ideale Räume für geistliche Vokalwerke des weltberühmten Thomanerchores, dessen Mitglieder die fünf Männer einst waren, sowie für weltliche Kompositionen von Franz Schubert. Nur mit ihren Stimmen versetzten sie die riesige Stiftskirche in Schwingung, knüpften mit zwei mittelalterlichen Sequenzen an den Gregorianischen Choral an und führten den Bogen durch die Frühzeit der Mehrstimmigkeit bis Heinrich Schütz. Mit ihrer sauberen Intonation, dem homogenen Stimmklang verzauberten sie das Auditorium auch mit dem Repertoire aus der österreichischen Romantik.
Die nächsten Termine: www.festival-musica-sacra.at
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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