KAB und DSG
Sonntag und Karfreitag: Tage des Innehaltens
- Pfarrer Christoph Hofstetter und DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner.
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Die Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung der Diözese St. Pölten (KAB), die Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel sowie der Gewerkschaftsbund (ÖGB) und die Arbeiterkammer (AK) thematisierten den Wert des arbeitsfreien Sonntags. Referent war Theologe Heinz Mittermayer, OÖ-Koordinator der „Allianz für den freien Sonntag“. Er hob hervor, dass der Sonntag als der siebte Tag der Woche etwas Heiliges habe: ein Tag Ruhe für die Arbeitenden und somit die Möglichkeit des Kirchengangs.
Sollte der arbeitsfreie Sonntag fallen, müssten viele regelmäßig, wenn auch nur wechselweise, auch an Sonntagen arbeiten, so Mittermayer. Dadurch würden Familienleben, ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen sowie gesellschaftliche Veranstaltungen und Feste beeinträchtigt werden.
Karfreitags-Gedenken
Seit vielen Jahren wirbt die KAB außerdem bei Arbeitenden dafür, am Karfreitag um 15 Uhr – zur Todesstunde Jesu – eine Gedenkminute zu halten. Die KAB erinnert auf ihren Plakaten: „Auch du bist erlöst. Denke daran!“
Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft, und Christoph Hofstätter, Pfarrer von Neuhofen, laden Sportler – aber auch alle anderen, die nicht zur liturgischen Feier kommen können – ebenfalls dazu ein, am Karfreitag zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr inne zu halten und eine Gedenkminute einzulegen. Die beiden schlagen vor, ein Kreuzzeichen zu machen oder ein Gebet zu sprechen.
Um Bewegung zu machen und gleichzeitig an Jesus zu denken, schlägt Eppensteiner eine weitere würdige Gebetsform vor: z. B. beim Spazierengehen oder Joggen das Jesus-Gebet zu sagen. Es hat zum Inhalt, dass man den Namen Jesu mit Attributen leise ausspricht.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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