Caritas Kampagne:
JETZT gegen Hungersnöte handeln

Hungersnot in Ländern wie Burudi, Senegal oder Südsudan | Foto: Caritas
  • Hungersnot in Ländern wie Burudi, Senegal oder Südsudan
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Die Ernte ist ausgefallen. Schon wieder.“ So klingt die Realität von Millionen Menschen weltweit. Über 2,3 Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen sicheren Zugang zu Nahrung, 733 Millionen hungern, erinnert die Caritas in ihrer aktuellen Kampagne gegen den weltweiten Hunger. „Wir müssen handeln. Jetzt. Wir dürfen Millionen Menschen nicht ihrem Hunger überlassen und dabei zusehen, wie immer mehr Lebensgrundlagen vernichtet werden“, appelliert Hannes Ziselsberger, Direktor der Caritas St. Pölten.

Es sind bewaffnete Konflikte, Armut und wirtschaftliche Krisen, die zu Ernährungsmangel führen. Die Caritas kritisiert: „Österreich kürzt bis 2026 gegenüber 2024 die Mittel für die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit und die internationale humanitäre Hilfe um ein Drittel, von 220 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro.“ Auch der Rückzug der USA aus der Entwicklungshilfe verschärft die Lage.

Klimakrise und Kriege

Ein weiterer Hauptfaktor ist die Klimakrise. Immer extremer auftretende Katastrophen wie Dürren, Überschwemmungen oder Stürme zerstören zunehmend die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Diese knapper werdenden Ressourcen sind ein Nährboden für weitere Konflikte. Besonders davon betroffen sind Menschen in Afrika sowie in Teilen Asiens und Lateinamerikas.

So hilft die Caritas

Die Caritas sieht es als gemeinsame Verantwortung an, gegen den Hunger in der Welt zu kämpfen. In vielen Ländern wie in Burundi, Senegal oder im Südsudan kommt es oft zu Hunger. In akuten Notsituationen erhalten betroffene Familien Nahrungsmittelpakete und materielle Unterstützung. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind besonders von den Auswirkungen der Klimakrise und vom Hunger betroffen. Die Caritas versorgt unterernährte Kleinkinder in Ernährungszentren und ältere Kinder in Schulen mit Mahlzeiten.

Die Caritas hilft Kleinbauern, ihre Ernten trotz veränderter Wetterbedingungen zu sichern, etwa durch Bewusstseinsschaffung für Umweltschutz und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft. Sie lernen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und Pflanzen natürlich zu düngen. Zusätzlich wird lokales, angepasstes Saatgut bereit gestellt.

Kirchensammlung, Spenden und Glockenläuten gegen den Hunger

Als Zeichen gegen den Hunger läuten am Freitag, 25. Juli, um 15 Uhr die Kirchenglocken in Österreich für fünf Minuten.

Spendenbeispiele: 10 Euro ermöglichen einen Energiespar-Ofen mit dem die Abholzung vermindert werden kann; 20 Euro helfen, ein unterernährtes Kleinkind ein Monat lang mit eiweißreicher Nahrung zu versorgen; mit 75 Euro kann eine Familie ein Monat lang mit Lebensmitteln versorgt werden; 130 Euro finanzieren für eine Familie Saatgut und landwirtschaftliche Geräte, um Gemüse anzubauen.

Spendenmöglichkeiten: Caritas Spendenkonto: IBAN: AT28 3258 5000 0007 6000; Kennwort: Hunger; Online-Spenden unter www.caritas.at/helfen

Die Kirchensammlung der Caritas in den Pfarren findet an einem der Sonntage im August statt. Foto: Caritas

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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